Man könnte viel darüber schreiben, welche unterschiedlichen Motive Bikeproduzenten oder Rahmenbauer antreiben, welches Qualitätsbewusstsein sie haben und welche Kompromisse sie einzugehen bereit sind, um ihr Geschäftsmodell oder schlicht und einfach ihre persönliche Idee vom Fahrrad umzusetzen.
Eines meiner favorisierten Bike-Blogs ist Lovely Bicycle. Die Autorin beschreibt hier aus einer sehr persönlichen Sicht und ohne Szene-Anspruch Ihr Leben (und das Ihres „Mitbewohners“) mit dem Fahrrad als Transport-, Sport-, Reise- und Lifestyle-Gerät. Ihr Fokus gilt dabei weniger einem Marktüberblick, sondern insbesondere City- und Touren-Bikes sowie Randonneuren klassischen Zuschnitts und deren Einsatz im Alltag. Darüber hinaus gehören auch frauenspezifische Radlerthemen, Montage- und Fahrtipps für Einsteiger/-innen zu ihren Schwerpunkten.
Da bleibt eigentlich nicht viel zu sagen. Entdeckt in einem Hinterhof in Berlin/Prenzlauer Berg während der Berliner Fahrradschau 2011 und heute Morgen wiederentdeckt. Nur „Karl-Marx-Stadt“ und das 20er Jahre Rahmendesign scheinen nicht recht zusammenzupassen. Fake? Bitteschön!
Liebe Leser des Stahlrahmenblogs: Ich finde es ganz toll, wenn Ihr mich mit Euren Stahlbike-Fotos mit Individualaufbauten verwöhnt. Leider kann ich nicht jedes Rad berücksichtigen, das meinen E-Mail-Account füllt und ziert. Seid also bitte nicht enttäuscht, wenn ich Euer Rad einmal nicht als Beitrag bringe.
Vor lauter neuen 29ern weiß ich inzwischen gar nicht mehr, was ich zuerst berichten soll. Es scheint, als sei die langbeinige Version des guten alten Mountain Bike tsunamiartig in Europa angekommen. Während viele Unternehmen 29er als einen Baustein in ihrem Produktportfolio betrachten, gibt es äußerst wenige echte Spezialisten, die sich voll und ganz dem großspurigen Offroad-Virus hingeben.
In diesem Jahr hatte ich nur einen Tag Zeit für den obligatorischen Besuch auf der Eurobike. Das bedeutet vor allem: platte Füße, trockener Gaumen, heisere Stimme und dicker Fotofinger. Andererseits bietet die Konzentration auf bestimmte Mesestände und Hersteller sowie ein bescheidenes Maß an Gesprächsterminen die Chance, diesen Wahnsinn auf zwei Rädern nach nur einem Tag wieder zu verlassen.
Auch Surly nutzt die Gunst der Stunden auf der Eurobike, um die Neuigkeiten 2012 zu präsentieren. Das Wichtigste wird aktuell in einem Blog-Artikel zusammengefasst:
Vor ein paar Monaten habe ich schon einmal kurz das (damals noch nicht serienreife) 29er Modell des Schweizer Kollegen Chris Diamond vorgestellt. Jetzt ist das Ganze quasi fangfrisch und verkaufsfähig unter dem vielversprechenden Namen Carat zu haben.
Wie Ihr selbstverständlich wisst, ist jeder Stahlbike-Fahrer, der sich täglich durch den urbanen Dschungel kämpft, die Wüste Gobi durchquert, die Rekordzeiten beim Race Across America pulverisiert, ein paar Alpentrails zu Spazierwegen degradiert oder ganz einfach liebevoll die Kette putzt, ein wahrer Held.
Wenn man an Maßrahmenbauer denkt, schaut man gerne über den großen Teich in die USA, wo sich das Gros der weltweiten Rahmenbauerszene tummelt. Oder nach England und Deutschland, mit vielen jungen und einigen Traditions-Rahmenbauern, die zur (Wieder-)Belebung der Stahlbike-Szene beitragen.
Nicht nur ich bekomme gelegentlich Anfragen, wo man sich denn seinen Maßrahmen in Stahl selbst auf den Leib schneidern könne. Auch immer mehr Rahmenbauer erhalten Anfragen, ob sie ihre Werkstatt und ihr Know-how zur Verfügung stellen würden, um bei Ihnen das stählerne Traumrad unter fachkundiger Anleitung zu konstruieren und zusammenzutackern.
Mika Amaro aus Köln zählt mit seiner Singlespeeder-Kollektion noch zu den Newcomern im deutschen Stahlbike-Markt. Im Jahr Zwei seines Bestehens hat er nun zwei neue Modelle aufgelegt, die auf dem bestehenden geschweißten Stahlrahmen basieren und sich durch die Ausstattung und Farbe unterscheiden:
Kommando zurück in Sachen Bruce Gordon: nach dem so zu verstehenden „Hilferuf“ vom 19. Juli korrigiert Bruce Gordon nun, dass der von einem Mitarbeiter gepostete Beitrag missverständlich formuliert sei. In Wahrheit gehe es dem Unternehmen gut.
Toei gehört zu den ganz großen (aber hierzulande weitgehend unbekannten) Rahmenbauern Japans mit einer über 50jährigen Historie (gegründet 1955). Ihre Spezialität liegt auf Randonneuren im Stil klassischer französischer Exemplare. Das konsequente Festhalten an Vintage-Look und teilweise -technik macht Toei für den Anhänger moderner Technologien etwas schwer verdaulich. Ein Augenschmaus sind sie aber allemal.
Bruce Gordon ist im US-amerikanischen Rahmenbau seit einigen Jahrzehnten eine feste Größe und genießt bereits Legendenstatus. Und dann das im Gordon-Blog: „We need to receive some custom orders to keep the doors open. We have been trying to keep our heads up, but we need your help to keep doing what we love to do: make beautiful, functional bicycles.“
Das Sommerloch bis zur Eurobike 2011 hat erwartungsgemäß ziemlich wenige Neuerungen auf Lager. Deshalb bietet sich beispielsweise das Flickr-Album von Royal H Cycles zur Überbrückung an: mit dem zauberhaften Retro-Showbike zur nagelneuen New Amsterdam Bicycle Show 2011 (das sind die mit dem verblüffenden Bike-Schatten im Logo, den der eine oder andere Leser des Stahlrahmen-Blogs eventuell schon einmal gesehen haben mag).
Auf der unendlichen Suche nach dem perfekten Universalrad bin ich durch äußere Anregung auf die Versa Brems-/Schalthebel für Shimano Alfine Naben gestoßen. Sie ermöglichen es, die Alfine auch mit Rennlenker zu nutzen und echtes Randonneur-Feeling zu erzeugen. Dies lässt sich beispielsweise auch mit Jtek-Lenkerendhebeln erreichen, wobei diese derzeit leider nur für die 8-fach Alfine vorliegen.
Offen gesagt, war ich in einer ersten Spontanreaktion versucht, gar keinen Beitrag über bellitanner zu schreiben. Einfach aus dem Grund, weil mir der Singlespeed-Markt durchaus gesättigt und schon länger etwas überhitzt scheint. Aber letztendlich weiß niemand, wie sich der Markt entwickeln wird (abgesehen vom nicht mehr aufzuhaltenden E-Bike-Trend) und es könnte sich lohnen, die Augen offen zu halten.
Nach meinem Bericht über die etwas müde deutsche 29er (Hersteller-)Szene in Stahl habe ich mich eines Besseren besonnen und starte heute eine Mini-Serie zu den wenigen deutschen 29ern. Denn es gibt sie tatsächlich. Das Einhorn-29er powered by Cubetto habe ich ja schon erwähnt (auch wenn dieses ein Maßrahmen und kein Serienrahmen ist), jetzt sind die Anderen dran.
Ich glaube ich habe es schon ein paar hundert Mal erwähnt, dass ich bei Bikes weniger auf Spezialisierung stehe, sondern eher auf Generalisierung. Oder auf Deutsch: ich mag Fahrräder, mit denen man so ziemlich alles veranstalten kann, was einem im Hirn und in den Beinen vorschwebt – von der Stadtrundfahrt über das Offroad- und Onroad-Wochenend-Training bis zur Radreise.
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