FERN – Crossroad

Erst vor kurzem tauchte das Crossroad von FERN bei Instagram  auf und was soll ich sagen?

Einfach ein feines Gerät, das seinem Namen alle Ehre macht!

Denn das 28 ″ Allroad Bike macht genau das, wonach es benannt ist.

Eine klassische Rennradgeometrie wird mit der Möglichkeit gepaart, Reifen mit einer Breite von bis zu 42 mm zu montieren.

Somit ist man auch für sehr raue Untergründe gewappnet und wenn man dies mit einfachen aber zuverlässige Komponenten kombiniert, entsteht ein Rad, das ordentlich Spaß bei möglichst wenig Wartung im Betrieb bietet.

Einfach heißt in diesem Fall ein Einfach-Antrieb mit Schalthebeln von Gevenalle, Shimano  XT Schaltwerk, einer alten eloxierten Dura-Ace Kurbel und V-Brakes, die gleichzeitig auch die eigens angefertigten Front- und Heckträger in Position halten.

Offensichtlich besteht der Rahmen aus Columbus Life Rohren, der wie bei FERN üblich, innenverlegte Züge und in diesem Fall an den Ausfallern Kontaktflächen aus Edelstahl hat. Beste Verarbeitung, die durch einen eigens angefertigen Vobau sowie eine perfekte, nicht alltägliche Lackierung von velociao abgerundet wird.

Sehr interessieren würde mich wie Flo die Gabel so organisch hergestellt hat, obwohl offensichtlich eine Muffe als Gabelkrone verwendet wurde. Sieht auf auf jeden Fall nach einer Menge Arbeit aus, die auf jeden Fall hierher gehört.

Deutlich mehr Bilder findet ihr hier.

Bereits seit längerem legte Jan Heine diverse Komponenten, wie z.B. Kurbelsätze , unter der Marke René Herse neu auf. Parallel entwickelte er seine Reifenmarke, legte kleine Komponenten, wie z.B. Bremsen sowie Rohrsätze von Kaisei unter Compass Cycles neu auf.

Nun aber überführt er Compass Cycles unter das Dach der prestigeträchtigen Marke René Herse Cycles, die dadurch sicherlich stärker werden kann und wird.

 

Den deutschen Vertrieb macht übrigens Dailybread Cycles von Berlin aus, direkt mit eigenem Online-Shop.

Weitere Informationen zu den Hintergründen der Entscheidung findet ihr auf Jan Heine’s eigenem Blog:

Off The Beaten Path

 

Belén Castelló und Tristan Bogaard sind laut deren Instagram-Accounts ziemlich viel auf Achse.

Über drei landschaftlich sehr sehenswerte Videos bin ich letztens gestolpert.

Unterwegs sind die beiden übrigens auf stählernen Specialized Sequoia Rädern, ein wiederbelebtes Touren-Modell aus den Anfängen von Specialized.

 

 

Schon mehrfach wurde ich von Lesern auf die neue Marke SOUR Bikes aus Dresden aufmerksam gemacht, wobei ich selbst schon vor einer Weile über deren Instagram-Account gestolpert war, der schon seit März diesen Jahres mit sehenswertem Inhalt gefüllt wird.

Trotzdem erst jetzt ein Post, weil die Informationslage bis vor kurzem einfach noch ein wenig dünn war, sprich es keine weiteren Auskünfte über Modelle und Verfügbarkeiten gab.

Erfreulicherweise kann SOUR aber seit letzter Woche mit mehr Infos aufwarten, wobei man sich noch immer mit finalen Details und Preisen zurück halt.

Trotzdem nun vorab ein erste kurze Übersicht über die derzeit sechs vorgestellten Modelle, wobei ich in diesem Post nur vier behandeln werde, da ich bei selbigen auch direkt mit ordentlichem Bildmaterial versorgt wurde.

PURPLE HAZE

Das PURPLE HAZE ist äußerst vielseitig, wie man auf den Bildern nur unschwer erkennen kann. Gleiche Rahmenbasis, aber stark unterschiedliche Aufbauten. Gefahren werden kann es z.B. mit 700x50c als „Monster-Crosser“ oder mit 650b x 2.1 Bereifung im Bikepacking-Modus.

weitere Fakten:

  • zwei verschiedene Gabelversionen (Carbon mit Schutzblech-Ösen/Aluminium mit vielen Ösen für Anything-Halter o.ä. und Front-Träger
  • 142x12mm Steckachse
  • BSA Tretlagerhülse
  • Flatmount Aufnahme am Heck (140mm)
  • externe variable Zugverlegung (1-fach/2-fach)
  • sechs Rahmengrößen

CLUELESS

Das CLUELESS kann Gravel und Straße, was man auch als Allroad bezeichnen kann. In Kombination mit Schutzblechen sind noch immer 35mm Reifen montierbar, sodass auf dieser Basis auch ein toller Commuter gebaut werden kann.

Faktenlage:

  • passende Carbon-Gabel erhältlich
  • 142x12mm Steckachse
  • BSA Tretlagerhülse
  • Flatmount Aufnahme am Heck (140mm)
  • externe variable Zugverlegung (1-fach/2-fach)
  • sechs Rahmengrößen

CRUMBLE

Als bekennender Mountainbiker ist das CRUMBLE auf jeden Fall ein Trail-Gerät, das bei mir Interesse weckt, vor allem weil die insgesamt fünf Rahmengrößen mitwachsen sich aber auch teilweise überschneiden. Soll heißen: Die ersten zwei Größen, also S und M, gibt es als 650b Variante, wobei es das M dann auch bis XL in 29er-Radgröße gibt.

Faktencheck:

  • komplett interne Zugführung am Hauptrahmen
  • konisches Steuerrohr (EC34 oben, EC44 unten)
  • Kabelführung für versenkbare Sattelstütze von unten
  • 148x12mm Steckachse, somit Boost ready
  • Federweg für 120-140mm Gabeln
  • BSA Tretlager
  • 160mm Postmount Aufnahme am Heck
  • Reifenbreite bis 65mm, wobei rein rechnerisch, aber sicherlich auch felgenabhängig, eine 2,6″ Reifenbreite (66,04mm) noch passen sollte.

BAD GRANNY

Klunkertime! BAD GRANNY ist ganz offensichtlich ein Klunker, aber ein moderner Klunker. Auch wenn die Bilder das Gegenteil vermuten lassen. Die „böse Oma“ ist nicht wirklich in der Stadt zuhause, sondern kann auch mit Federgabel und Kettenschaltung eine Menge Spaß im Wald machen.

Ganz bewusst habe ich an dieser Stelle ein wenig mit Fotos gespart, weil ich bereits eine BAD GRANNY als Testrad im Keller stehen habe und darüber im neuen Jahr berichten werde. Man darf also gespannt sein…

Tatsachen:

  • Zwei Rahmengrößen
  • 29×2.2“
  • Kabelführung für versenkbare Sattelstütze von unten
  • 142x12mm Steckachse
  • wahlweise Singlespeed oder Kettenschaltung
  • Einbauhöhe für Federgabeln mit 90mm bis 110mm Federweg oder passende Starrgabel von SOUR
  • Tretlager-Exzenter (BSA Gewinde)
  • IS2000 Bremsaufnahme

Preise sind, wie eingangs erwähnt, noch keine bekannt, sollten aber durch die Fertigung in Taiwan in moderatem Bereich bleiben.

Lieferbar werden die ersten Modelle, zu Beginn Rahmenkits zum Selbstaufbau, ab Februar 2019 sein.

In jedem Fall lohnt sich auch noch ein Blick auf die Seite von SOUR Bikes, weil dort seit letzter Woche auch ein pdf-Book mit Geometrie-Tabellen veröffentlicht wurde.

 

 

Es ist noch Montag, wenn auch nicht mehr lange…

Schönes Ding vom Komponenten-Hersteller Hope, bei dem zwar die Räder wohl eher nicht aus Stahl sind, dafür an anderer Stelle welcher bearbeitet wird…

Hope Technology: Elements from hopetech on Vimeo.