Eigentlich ist dieser Artikel vom reinen Informationsgehalt her ziemlich überflüssig. Schließlich gibt es schon Forenbeiträge von Teilnehmern an Rahmenbaukursen von Christian Pyttel. Und es gibt einen aktuellen TOUR-Beitrag über die Erlebnisse eines Redakteurs als unbedarfter Rahmenbauer.
Spanien zeichnet sich zwar durch eine große Tradition im Radsport aus, aber weniger durch eine solche im Rahmenbau. Auch heute in der Zeit der Stahl-Renaissance herrscht in Spanien quasi gähnende Hersteller-Leere.
Nachdem ich vor einiger Zeit schon über den Singlespeed-/Fixie-Konfigurator von Snake berichtet habe, betritt jetzt ein weiterer deutscher Kandidat mit ähnlichem Geschäftsmodell die Bike-Bühne:
Es gibt ja so einige Ex-Profis wie Mario Cippolini oder Andy Hampsten, die nach dem Karriereende ihren guten Namen in eine eigene Bike-Marke verwandelt haben.
Vor ziemlich genau einem halben Jahr berichtete ich über meinen Plan, einen Rennradrahmen nach Maß von Rahmenbauer Ulrich Vogel gestalten und löten zu lassen.
Da ich mich gerade aus aktuellem Anlass mit Rennlenker-Varianten beschäftige, bin ich auf die wirklich tolle Seite La Rueda Tropical aus Miami gestoßen, auf der sich der Autor u.a. ausführlich über aktuelle und vergangene Drop Bar Konstruktionen und Geometrien auslässt.
Dass sich Stahlrahmen durchaus für den harten Renneinsatz konstruieren lassen, wenn man ein wenig die traditionellen Pfade verlässt, zeigt das funkelniegelnagelneue Condor Super Acciaio, das die Kollegen von road.cc schon bewundern (und fotografieren durften).
Ehrlich gesagt hatte ich vor der Eurobike keine Ahnung, wer oder was Quaadlife ist. Beim Gang durch den Taiwan-Pavillon flackerten aber wildeste Lackierungen an gemufften Rahmen im Augenwinkel, an die ich mich jetzt wieder erinnert habe.
Einen schnörkellosen, geradlinigen Designstil würde ich im Allgemeinen nicht mit italienischem Produktdesign verbinden. Cicli Montante aus Asti belegt dieses persönliche Vorurteil auf beeindruckende Art und Weise.
Indienrad kennt man bislang als Anbieter der Original-indischen Singlespeed-Kolosse mit monumentalem, Großfamilien-tragendem Stahlrahmen und robustem Komponentenmix inklusive Ledersattel zum fast schon unverschämt günstigen Preis.
Liebe Leser des Stahlrahmenblogs: Ich finde es ganz toll, wenn Ihr mich mit Euren Stahlbike-Fotos mit Individualaufbauten verwöhnt. Leider kann ich nicht jedes Rad berücksichtigen, das meinen E-Mail-Account füllt und ziert. Seid also bitte nicht enttäuscht, wenn ich Euer Rad einmal nicht als Beitrag bringe.
Kona gehört zu den wenigen großen Bike-Herstellern, die dem Werkstoff Stahl weiterhin einen großen Platz einräumen und einen guten Teil ihrer enormen Produktpalette auf Basis von Stahlrahmen stellen.
Vor ein paar Monaten habe ich schon einmal kurz das (damals noch nicht serienreife) 29er Modell des Schweizer Kollegen Chris Diamond vorgestellt. Jetzt ist das Ganze quasi fangfrisch und verkaufsfähig unter dem vielversprechenden Namen Carat zu haben.
Vom 31. August bis 3. September trifft sich mal wieder der weltweite Bikemarkt auf der Eurobike 2011 in Friedrichshafen. Während sich auf der einen Seite der Mainstream mit gigantischen Messestand-Installationen austobt, geben sich auch kleine und mittlere Hersteller von Stahlbikes die Ehre der Anwesenheit.
Nicht nur ich bekomme gelegentlich Anfragen, wo man sich denn seinen Maßrahmen in Stahl selbst auf den Leib schneidern könne. Auch immer mehr Rahmenbauer erhalten Anfragen, ob sie ihre Werkstatt und ihr Know-how zur Verfügung stellen würden, um bei Ihnen das stählerne Traumrad unter fachkundiger Anleitung zu konstruieren und zusammenzutackern.
Mika Amaro aus Köln zählt mit seiner Singlespeeder-Kollektion noch zu den Newcomern im deutschen Stahlbike-Markt. Im Jahr Zwei seines Bestehens hat er nun zwei neue Modelle aufgelegt, die auf dem bestehenden geschweißten Stahlrahmen basieren und sich durch die Ausstattung und Farbe unterscheiden:
Ich finde ja, dass die Kombination aus schlankem Stahlrahmen und dicken Reifen einen tollen Kontrast und ein optisches Highlight bildet, wie es eben nur diese Kombintion fertigbringt. Das beginnt schon bei klassischen 25,4/28,6 Rahmen mit Schwalbe Big Apples und endet bei den ganz dicken Dingern als Fat Tire Bike.
Wenn wir schon dabei sind (und zur Bestätigung des gefühlten Trends hin zur Kombi aus Nabenschaltung mit Rennlenker) das Sondermodell „The City“ von Tout Terrain auf Basis des Grande Route Randonneur-Stahlrahmens mit Alfine-8, Versa-Shiftern, integriertem Gepäckträger und feinsten Komponenten von Mavic A317 Disc Felgen über den SON-Nabendynamo bis zum Brooks Sattel. Sieht für meinen Geschmack sehr stimmig aus.
Auf der unendlichen Suche nach dem perfekten Universalrad bin ich durch äußere Anregung auf die Versa Brems-/Schalthebel für Shimano Alfine Naben gestoßen. Sie ermöglichen es, die Alfine auch mit Rennlenker zu nutzen und echtes Randonneur-Feeling zu erzeugen. Dies lässt sich beispielsweise auch mit Jtek-Lenkerendhebeln erreichen, wobei diese derzeit leider nur für die 8-fach Alfine vorliegen.
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