Gemuffte Rahmen von Stahlguru Richard Sachs werden normalerweise vererbt oder wechseln unter der Hand den Besitzer. Deshalb am besten gar nicht auf den Preis schauen und bis 9. Juli bei ebay USA zuschlagen.
Es war einmal die „Fahrradfabrik von Hoyer & Glahn – Weltrad“ in Schönebeck an der Elbe. Diese war von Ende des 19. Jahrhunderts nach Ende des 2. Weltkriegs einer der bedeutendsten Fahrradhersteller weltweit – und in Deutschland sowieso. Zwischen 1885 und 1948 wurden hier rund 2.5 Millionen Fahrräder und 435.000 Kinderwagen produziert.
Ich habe vor ein paar Wochen schon über die Ausstellung Bespoke: The Handbuilt Bicycle im New Yorker Museum of Arts & Design berichtet, bei dem 6 namhafte Rahmenbauer ihre Design-Kunstwerke vorstellen konnten (und noch bis 15. August können!!).
Seit nunmehr 30 Jahren widmet sich das Bike-Magazin aktiv Radfahren Themen rund um Biketechnik, Komponenten, Zubehör und Bekleidung, Radreisen/-touren und den entsprechenden Fahrrädern dazu.
Carl Strong gehört zu den renomiertesten Rahmenbauern in den USA. Nun hat er einen ziemlich vielseitigen Cyclocrosser zusammengestellt, den er genau so bei sich bestellen würde, eben Carl’s Personal Blend. Hier die wichtigsten Features:
Es gibt unzählige Geschäftsmodelle, mit denen Radhersteller und Rahmenbauer zu punkten versuchen: vom industriellen Massenhersteller mit Rädern für jedes Einsatzgebiet bis zum Maßrahmenbauer ohne „Stock“-Programm, der seine Räder Stück für Stück nach Auftragseingang fertigt. Und der, wenn man so will, die größte Produktpalette von allen bietet, da jedes Rad ein Unikat darstellt.
Ich gebe zu, dass ich bis vorgestern nur wenig Ahnung von der Anzahl britischer Rahmenbauer hatte, obwohl die Tradition für eine eher große Anzahl sprechen würde. Mercian, Dawes, Condor und ein paar andere hatte ich gefunden und in meiner Stahlrahmenbauerliste aufgenommen. Aber das war’s dann auch schon.
Momentan denke ich intensiv darüber nach, meine wieder entdeckte Liebe zum Radfahren in Form eines Rennrads zu manifestieren, das ich mir im nächsten Winter selbst aufbauen möchte.
Leider hat der Stahlrahmenblogger momentan wenig Zeit für längere Recherchen und Blog Posts, deshalb hier auf die Schnelle ein sehr hübsches Fillet Brazed Hinterbau-/Ausfallenden-Fundstück aus der Werkstatt von Fred Cuthbert bzw. Wolfhound Cycles.
Wenn sich ein Radladen den Slogan „Gesinnung Stahl“ auf die Fahnen schreibt, dürfte nicht schwer zu identifizieren sein, welcher Werkstoff bei den angebotenen Rädern bevorzugt wird.
Um eins klarzustellen: ich habe keinerlei Werbevertrag mit Matt Klucha von MSH1 Bicycle Works abgeschlossen. Aber da ich ihn nun schon das dritte Mal seit Start des Stahlrahmen-Blogs erwähne, kann ich ja zugeben, dass ich ein Fan seines Könnens und nun auch seiner Marketingstrategie bin.
Es gibt diverse Möglichkeiten, seine eigene Radmarke aus dem Boden zu stampfen. Sei es, indem man alles selbst entwickelt und produziert, oder indem man beispielsweise Design und Entwicklung übernimmt und die Produktion in andere Hände legt.
Ursprünglich hatte ich vor, einen umfassenden Abschlussbericht zur European Handmade Bicycle Exhibition zu schreiben, die vom 21.-23. Mai 2010 in Schwäbisch Gmünd stattfand. Mit technischen Einzelheiten zu präsentierten Rahmen und Rädern. Mit Reportagen über einzelne Programmpunkte wie den Randonneur Build-off. Und mit weiteren Fakten zu Messestand-Konzepten und Messeorganisation.
Auch Surly-Bikes, die im Vergleich mit den meisten anderen Stahlrahmen-Herstellern eher das untere Ende der Preisskala zieren, scheinen Spaß zu machen und nicht so leicht kleinzukriegen sein. Ein Indiz dafür kommt aus Japan.
Ein toller Film über die Radproduktion bei Gazelle in den 1920ern (thanks Le Cadre!). Zum Vergleich eine paar filmische Beobachtungen bei den holländischen Kollegen von Dejonckheere, wobei dieser Vergleich (nicht nur in punkto Musikauswahl) ziemlich hinkt: Bei Gazelle wurden auch Komponenten wie Naben, Kettenblätter und Felgen noch selbst hergestellt.
Ich schäme mich nicht, die unerhört passende Überschrift von Blogger-Kollege Brian von thewashingmachinepost für diesen Artikel zu nutzen. Denn genau das trifft es auf den Punkt.
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