Selberbruzzeln statt Kaufen: (K)eine Chronologie des Scheiterns

Einen Fahrradrahmen selbst zu bauen ist zwar eine erstrebenswerte Vorstellung für mich, kommt aber – dank zweier linker Hände – auf gar keinen Fall in Frage. Das wäre dann doch zu riskant für mein eigenes Leben und das anderer Verkehrsteilnehmer. Ganz abgesehen von einem Ergebnis, das vielleicht dem Glöckner von Notre Dame oder Dr. Frankenstein gefallen würde.

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Max-imale Polarisierung oder: MAX lebt wieder!

Es soll ja Menschen geben, die sich vor allem auf ein Rahmenmaterial für Fahrräder stürzen und sich damit beschäftigen. Allerdings gibt es auch noch ganz andere Menschen, die sich einem einzigen Material eines einzigen Herstellers widmen: Dieses Objekt der Begierde nennt sich derzeit Columbus MAX, das bekannte Quetsch-Rohr aus den 90ern (erfunden 1987 von Columbus), das einigen noch in Form des legendären Eddy Merckx MX Leader bekannt sein dürfte.

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Explosive Mischung – in Teilzeit: True Fabrication

Schon immer haben mich beim Thema Rahmenbau weniger die „gelernten“ Ingenieure oder Radmechaniker interessiert, sondern vielmehr die Quereinsteiger, die aus ihrer Passion einen Beruf gemacht haben. Was übrigens nicht bedeuten soll, dass mich die Arbeit der ausgebildeten Radexperten nicht auch fesseln könnte.

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Die Schweiz auf Japanisch oder „Wer ist Bruno?“

Bruno war 1985 Dritter bei den Cyclocross-Weltmeisterschaften, 1989 Zweiter bei den Schweizer Meisterschaften und 1990 Zweiter bei den Schweizer MTB-Meisterschaften. Eigentlich kein Grund, Räder mit Stahlrahmen zu entwickeln, ein Schweizer Kreuz draufzukleben und das Ganze dann ausschließlich in Japan zu verkaufen. Aber so ist Bruno nun Mal.

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Krumme Dinger: Curtis Inglis kriegt die Kurve

Stahl-Maßrahmenbauer Curtis Inglis aus Napa/California führt ein offenes Doppelleben. Im einen baut er Rennrad-, MTB-, 29er-, Cross-, Singlespeed- und Tandemrahmen mit herkömmlichen gerade Rohren aus Reynolds, Columbus und 4130 CroMo Rohrsätzen bzw. Kombinationen aus diesen. So weit, so gut.

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Argyle Style Cycle: Burlington Bullet

Es gibt Automobilhersteller wie BMW oder Audi, die inzwischen eigene Fahrräder auf den Markt bringen, um das Markenimage auf andere Produkt- und Zielgruppen zu übertragen. Und es gibt Radhersteller, die auch Radklamotten produzieren. Aber ein Bekleidungshersteller, der ein Fahrrad unter eigener Flagge produzieren lässt, ist (mir) neu.

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Rapha Bicycle Collection: Die phantastischen Vier!

Man muss neidlos anerkennen: wenn Rapha etwas rund ums Fahrrad und den Radsport anpackt, kommt in der Regel etwas Zeitloses am finalen Ende der Qualitäts- und Styleskala heraus, ohne irgendeinem aktuellen Trend zu folgen. Jetzt haben sich die Freunde von der Insel etwas einfallen lassen, was irgendwie passend und logisch erscheint: die Rapha Bicycle Collection.

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