Vor einem halben Jahr habe ich noch einen Blog-Post über spezielle Stahlbikes für Frauen verfasst. Heute entdecke ich, dass eine der Hauptdarstellerinnen Margo Conover aka Luna Cycles ihr Business nach über 16 Jahren Rahmenbauerinnen-Tätigkeit eingestellt hat.
Viele der neuen Bike-Marken, die derzeit auf den Markt drängen, kann man durchaus als „Me-too-Produkte“ bezeichnen, oder etwas respektlos gesagt als leicht abgewandelter Abklatsch bereits bestehender Räder. Gelegentlich kommt es aber zu kreativen Neuentwürfen, die tatsächlich ganz anders sind und die zeigen, dass sich gerade auch Stahl in vollkommen neue Formen gießen lässt.
In meiner Rubrik „10 Fragen an …“ nehmen mehr und mehr Bike-Restauratoren einen festen Platz ein. Nicht weil ich sonst niemandem meine Fragen aufzwingen könnte, sondern, weil es für mich schon immer faszinierend war, wie man die im Objekt wohnenden Werte und Qualitäten herauslockt und scheinbar Veraltetem und Wertlosem zu neuem Glanz verhilft. Nicht zu vergessen natürlich der kleine Neidfaktor, der sich bei mir immer wieder angesichts von Menschen einschleicht, die keine zwei linken Hände wie ich haben. Aber es muss ja auch einen geben, der mehr schreibt als schraubt.
Ihr habt Euch schon bei Teil 1 und Teil 2 des Stahlrahmen-Blog Gewinnspiels die Haare gerauft? Dann hilft Euch der dritte und letzte Hinweis auf den geheimnisvollen deutschen, 71jährigen Rahmenbauer vielleicht weiter: sein Nachname beginnt mit „K“ und der Markenname mit „Z“.
Exklusive Bike-Sondermodelle oder gar komplette Kollektionen sind nicht erst seit der Rapha Bicycle Collection en vogue und finden zahlungskräftige, design- und wertorientierte Abnehmer. Auch beispielsweise das kongeniale Seven Berlin Sondermodell, das auf der Berliner Fahrradschau 2011 gezeigt wurde und dem Preis eines VW Golf durchaus Paroli bieten kann, hat bereits einen Käufer (und weitere Interessenten) gefunden.
Mit Freiburg Collective feierte am vergangenen Wochenende ein neues Event-Format seine Premiere, das die Handmade-Szene in einer Open Air Ausstellung in den Fokus rückte.
Vor einigen Wochen fand ich beim morgentlichen Öffnen meiner Mailbox darin eine ganze Reihe von Rahmenfotos unterschiedlichster Couleur: Stahlrahmen mit handveredelten Barockmuffen oder Fillet Brazed, Edelstahlrenner, Fullies, Tourenräder mit integrierten Gepäckträgern und und und … Allen gemeinsam: enorme Kreativität und Professionalität (soweit man das auf Fotos beurteilen kann) in der Detailarbeit und bei der Verwendung unterschiedlichster Rohrsätze und Verbindungstechniologien.
Vintage- oder Retro-Bikes sind eigentlich schon kein Trend mehr, sondern werden immer mehr Teil einer Radkultur, die den besonderen Style aus Originalität und Tradition, Einfachheit und Robustheit bezieht und keinen Anspruch auf technische Perfektion, maximale Leistung und aufdringliche Coolness mancher moderner Modelle erhebt.
Morgen ist es soweit: das Stahlrahmen-Blog präsentiert sich in neuem Look – frischer, klarer, professioneller, weniger selbstgestrickt. Und immer noch ziemlich gelb.
Die städtische Fixie-Welt zeichnet sich ja nicht gerade durch ihre Einfallslosigkeit aus und hat einiges zum Revival des Stahlrahmen-Kults beigetragen. Auch hier (und gerade hier) findet man das gesamte Spektrum des Fahrraddesigns: vom exklusiven Maßrahmen über hochwertige Produktionsmodelle bis zum günstigen Einsteigermodell für den schmalen Geldbeutel.
Vor ein paar Wochen habe ich einen vorausschauenden Blick auf einen neuen Bike-Event namens Freiburg Collective geworfen. Stand heute sind es nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung am 7. Mai im Freiburger Dirtpark (im Dietenbachpark). Höchste Zeit, einen runderneuerten Blick auf das zu werfen, „Was bisher geschah“ und geschehen wird .
Über die kleine Renaissance des Mixte-Rahmens bei Stahlrahmenbauern und Bike-Herstellern hatte ich schon einmal berichtet. Hier ein besonders aufwändiges und schönes Beispiel von Muse Cycles, das belegt, was man alles aus einem Mixte-Rahmen machen kann: beispielsweise mit dem integrierten Rahmen, der schwungvolle Doppelstreben über den Hinterbau hinaus führt und mit einer Gepäckträger-Konstruktion verbindet (die sich auch beim Vorderrad-Gepäckträger wiederfindet).
Das Frühjahr bringt es an den Tag, was sich die Stahlrahmenhersteller über den Winter (oder noch länger) ausgedacht haben. Hier vier fangfrische Beispiele mit deutschem, aber dennoch sehr unterschiedlichem Akzent:
Dass ein Rahmen-Oberrohr auch aus 2 Rohren bestehen kann, war auch schon lange vor der Erfindung des Mixte-Rahmens ein selten gebrauchter, aber dennoch alter Hut. Dieses Stilelement wird auch heute wieder gerne genutzt, z.B. von Zullo oder Viva. Während die beiden Röhrchen in der Regel aber nebeneinander angeordnet sind, setzt die Nummer 500 in meiner Liste der Stahlrahmen-Hersteller weltweit einen anderen Akzent:
Nach dem Ergo-Check-Desaster, bei dem sich die scheinbar komplette Fehlstellung meines Radlerkörpers ergab, fasste ich spontan den Entschluss, doch noch in den „Rahmen fürs Leben“ in Form eines stählernen Maßrahmens zu investieren.
Man kann es Goldsprint nennen oder nicht: entscheidend sind vor allem der Stahlrahmen auf der Rolle (natürlich!), das leicht vergrößerte Kettenblatt, das auch in einem Sägewerk problemlos durchgehen würde, die sensationelle Messtechnik und die Frisuren. Ganz abgesehen von schlappen rund 200 km/h, die der Seitenscheitel-Mann losgetreten hat.
Einen Fahrradrahmen selbst zu bauen ist zwar eine erstrebenswerte Vorstellung für mich, kommt aber – dank zweier linker Hände – auf gar keinen Fall in Frage. Das wäre dann doch zu riskant für mein eigenes Leben und das anderer Verkehrsteilnehmer. Ganz abgesehen von einem Ergebnis, das vielleicht dem Glöckner von Notre Dame oder Dr. Frankenstein gefallen würde.
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