Nach dem Beitrag über den Steelman Monster Crosser habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie denn aus meiner persönlichen Sicht das perfekte Alles-in-Einem-Bike aussehen könnte, das Rennrad, Crosser, MTB, Commuter und Reiserad zugleich ist.
Ich glaube ich habe es schon ein paar hundert Mal erwähnt, dass ich bei Bikes weniger auf Spezialisierung stehe, sondern eher auf Generalisierung. Oder auf Deutsch: ich mag Fahrräder, mit denen man so ziemlich alles veranstalten kann, was einem im Hirn und in den Beinen vorschwebt – von der Stadtrundfahrt über das Offroad- und Onroad-Wochenend-Training bis zur Radreise.
Es soll tatsächlich Menschen geben, die nicht wissen, dass Tom Ritchey zu den ganz großen Rahmenbauer-Legenden zählt. OK, das ist entschuldbar, schließlich hat er sich in den letzten Jahren fast ausschließlich als Komponentenhersteller ins Rampenlicht gerückt. Es sei denn, man steht auf Rennräder und Cyclocrosser mit verblüffend einfach teilbarem, reisekompatiblem Stahlrahmen namens Break-Away.
Ich hatte es schon angekündigt und wie immer hat alles länger gedauert als geplant, aber jetzt ist es endlich soweit: der Shop des Stahlrahmenblogs ist eröffnet.
Rahmenbau ist eine Leidenschaft und Herzensangelegenheit, die sich nicht primär am wirtschaftlichen Erfolg orientiert. Eine Aussage, die ich selbst in vielen Gesprächen mit Rahmenbauern in verschiedenen Ausprägungen hören durfte und (als kommerziell fokussierter Werbetexter) erst einmal lernen musste.
Zugegeben: sämtliche Stahlrahmenbauer und Stahlbike-Hersteller auf dem Stahlrahmenblog im Blick zu behalten, erfordert etwas Geduld und einen beinharten Scrolling-Finger – und das allein schon bei der deutschen Herstellerliste.
Am 11. und 12. Juni 2011 fand im englischen Bristol die UK Handmade and Boutique Bicycle Show statt – natürlich auch ein El Dorado für jeden Stahlbike-Enthusiasten und Fan britischer Rahmenbaukunst.
Restauratoren von Vintage-Bikes haben zweiffellos Hochkonjunktur. Und auch wenn sich das in kleinen Stückzahlen und wenig Reichtum niederschlägt, bilden ihre Restaurations- und Designobjekte einen wichtigen Bestandteil der modernen Radkultur.
Der urbane Fahrradstil (was auch immer das bedeutet) rückt mehr und mehr auch in den Fokus von Hobby- und Profi-Fotografen. Während sich oft (u.a. auch bei mir) das fotografische Know-how auf das Ablichten oberflächlicher Fakten beschränkt, können einige Könner hier deutlich tiefer gehen und mehr herausholen: eine spannende Geschichte, die von Menschen und der Verbindung zu ihrem Fahrrad und ihrer Stadt erzählt.
Ob der Osten verrückt ist, sollten die Bewohner meiner Ansicht nach selbst entscheiden. Und das haben sie ja vielleicht, wenn sie einen MTB-Event Mad East Challenge nennen.
Es gibt Radhersteller, die den Retroansatz Ihrer Modelle hinter einem Deckmäntelchen aus Marketingfloskeln verstecken, vielleicht um bloß nicht in den Verdacht „veralteter“ Technologie zu geraten. Das ist Unsinn, denn erstens hat „Retro-Chic“ inzwischen eine durchaus akzeptable Marktbedeutung erlangt und zweitens kommt es immer besser an, wenn man klar sagt, was Sache ist.
Auch bei Traditionsmarken gilt: wirklichen Kultfaktor verströmen sie nur, wenn ihre Produkte das auch rechtfertigen. Alter allein genügt in der Regel nicht. Wobei man Kult übrigens nicht mit „spektakulär“ oder super-cool verwechseln sollte. Denn auch robuste Qualität mit gesundem Understatement taugt zur Kultmarke.
Ezra Caldwell, der schnelle Junge von Fast Boy Cycles hat sich wieder Mal Gedanken gemacht und eines seiner immer wieder originellen Privatprojekte auf die Felgen gestellt.
OK, OK … ich habe kapiert, dass es vielleicht doch nicht soooo schlecht um die deutsche 29er Szene steht. Das Einhorn 29er komplett aus Columbus Zona (der spezifische 29er Rohrsatz) spricht eindeutig dagegen.
Kleine Ergänzung zum 29er Blog Post: Mitte Juni wird der stählerne, kürzlich auf den Bike Days in Solothurn vorgestellte 29er des Schweizer Kollegen Chris Diamond zu haben sein.
Nur kurz: Nachdem klar war, DASS die EHBE 2012 wieder ihre Tore öffnet, steht nun auch das Datum fest: 30. März – 1. April 2012. Während am 30. März 2012 der Aufbau der Messestände und ein wenig Netzwerken der Aussteller im Vordergrund stehen, geht es offiziell am 31. März und 1. April 2012 los für Fachbesucher und Publikum.
Ich muss gelegentlich tief durchatmen, wenn mir schon wieder ein neuer Singlespeed-/Fixie-Hersteller über den Schirm flattert. Mit jedem Neuen wird es für alle Anderen nicht gerade leichter, denn wie sollen die sich alle bitteschön voneinander differenzieren?
Die Bike Expo 2011 vom 21.-24. Juli in München ist eher eine breit aufgestellte Fach- und Publikumsmesse und weniger etwas für Handmade- bzw. Stahl-Enthusiasten.
Nur kurz: für alle Rahmenbauer, die Headbadges ablehnen und auch sonst nicht wissen, wo sie ihr Logo unterbringen sollen, hat Sebastian Lindler aka SeLi Rahmenbau eine Idee:
Die Nachricht, dass es in diesem Jahr keine European Handmade Bicycle Exhibition geben sollte, machte mich zugegebenermaßen nicht besonders glücklich. Schließlich war sie in ihrer Art die einzige Handmade-fokussierte Bike-Messe mit einer derartigen Ausstellerbreite – und das in ganz Europa.
Wenn man durch die Websites amerikanischer Rahmenbauer surft, wird man an vielen Orten von einer Welle an 29ern überrollt: enorm das Interesse und die Kaufbereitschaft amerikanischer Kunden für die stählernen MTB-Modelle mit den langen Beinen.
Wer hat eigentlich behauptet, dass man bei einem Fahrrad dessen Namen krampfhaft gerecht werden und dieses „fahren“ muss? Eben. Deshalb gibt es auch Menschen, die (scheinbar) der ästhetischen Komponente eindeutig den Vorzug gegenüber dem Praxisnutzen geben.
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