Freiburg Collective 2011: Klein, fein, heiß.

Mit Freiburg Collective feierte am vergangenen Wochenende ein neues Event-Format seine Premiere, das die Handmade-Szene in einer Open Air Ausstellung in den Fokus rückte.

Bei meinem Besuch am Samstag durfte ich mir nicht nur das Sonnenöl von Kai Bendixen ausleihen, sondern auch ein live-gegrilltes, saftiges Steak von Kollege Florian Wiesmann genießen. Vielleicht beschreibt das den Kern des Events besonders gut. Man schlenderte auf dem kompakten Gelände von Stand zu Stand, führte mehr oder weniger lange Gespräche in Campingstühlen, trank hier ein Wasser und dort ein Bier und hatte eher das Gefühl, über eine entspannte Strandparty zu flanieren anstatt über eine Bike-Messe.

Eigentlich das ideale Feld für Handmade-Einsteiger und -Enthusiasten, um in direkten Kontakt zu den Rahmenbauern und Herstellern zu kommen und sich in aller Ruhe auszutauschen. Leider war das Publikumsinteresse am Samstag (vom Sonntag weiß ich nichts) äußerst schwach, was natürlich auch dem brillanten Badewetter geschuldet sein könnte.

Aber man sollte die erste Auflage nicht zum Maßstab für den generellen Erfolg machen. Im neuen Jahr wird mit wachsender Bekanntheit vielleicht schon alles anders. Für mich zumindest hatte sich die Anreise gelohnt. Denn neben den oben erwähnten Vorzügen konnte ich auf Fahrradseite u.a. auch die neue Stahl-Eigenmarke von Veranstalter Crema Cycles bewundern oder ein langes Gespräch mit einem der wenigen neo-italienischen Stahl-Rahmenbauer Alessandro Pizzuti aka PITZ! führen.

Anders gesagt: ich freue mich auf eine Neuauflage 2012. Dann gebe ich eine Runde Sonnenöl aus.


2 Kommentaren

  1. stefan sagt:

    Leider war es am Sonntag auch nicht gut besucht. Vermutlich saßen bei dem Bombenwetter alle Fahrradenthusiasten selbst im Sattel.

  2. Pingback: Freiburg Collective

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