Warum ich bekennender Fan des japanischen Rahmenbauers Cherubim bin, sieht man am folgenden, nagelneuen Modell Racer. Meister Shin-Ichi Konno begnügt sich in der Regel eben nicht mit bekannten Gestaltungs- und Konstruktionselementen, sondern fügt allem eine besondere Note hinzu, die den Unterschied macht.
Rahmenbauer sind immer auch irgendwie Metallarbeiter, insofern sie natürlich nicht mit Carbon hantieren. Das Endergebnis des lackierten Stahlrahmens mit sanft verschliffenen Löt- oder Schweißnähten verdeckt oft die raue Basisarbeit, die dem Werk zugrunde liegt. So bleibt beim Betrachter meist der zweifellos berechtigte Endeindruck filigraner Handwerkskunst, der aber die oft härtere Gangart einzelner Bearbeitungsschritte nicht wiederspiegelt. Aber vielleicht ist das für die Kaufentscheidung und das Kundenvertrauen auch gut so … ;o)
Wer im September noch nichts Wichtiges vor hat und gerne ein paar Stahlrohre zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfügen möchte, kann dies auch in der Schweiz nahe Bern erledigen.
Nach einer Woche mit heftigen Grippeattacken, die leider immernoch nicht komplett aufgegeben haben, hier mal wieder was Schönes von Kultrahmenbauer Jeff Jones.
Eigentlich hatte ich gar nicht vor, die Berliner Fahrradschau in diesem Jahr zu besuchen. Aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich meine Meinung kurzfristig geändert habe. Denn gerade im Vergleich zum letzten Jahr war noch mal ein deutlicher Schub nach vorne zu erkennen.
Montagsautos zeichnen sich dadurch aus, dass sie frisch ab Werk quasi schon Schrott sind. Christopher Lews aka Samstag Rad in München dreht dieses negative Prinzip einfach um und macht aus Schrott (bzw. älteren Bikes mit gewissen optischen und funktionalen Einschränkungen) tolle fahrfertige Räder.
Wie Ihr Euch denken könnt, lasse ich auf meinen grandiosen Vogel Randonneur (der eigentlich gar keiner ist, weil typische Merkmale wie Frontgepäckträger und Lichtanlage fehlen) nichts kommen.
Wenn zwei renommierte und geschmacksverwandte Rahmenbauer sich zusammentun, um gemeinsam etwas Neues zu schaffen, muss das nicht zwangsläufig klappen. Bei Tony Pereira und Ira Ryan, die beide auch schon beim Rapha Continental Projekt beteiligt waren, ist dieses Risiko allerdings ziemlich gering. Zudem scheinen sie neben der Maßarbeit ausreichend Zeit zu haben, um auf die Schnelle eine eigene Marke aus dem Boden zu stampfen.
Wer bei der unaufhaltsam näherrückenden Berliner Fahrradschau am Stand von Radsport Demmel vorbeikommt, sollte einen Blick auf dieses neue, urbane Bike-Objekt der Begierde werfen: Berlin 500.
Beim Durchstöbern des NAHBS-Ausstellerverzeichnisses stieß ich in diesem Jahr (neben vielen anderen unbekannten Rahmenbauern) auf Greg Heath aka Donkelope Bikes, der in Bellingham/Washington/USA sein Unwesen treibt.
Nach den Kollegen von Muffengang und Le Canard freue ich mich, in relativ kurzer Zeit gleich den nächsten Rahmenbauer-Neuzugang kurz vorstellen zu dürfen:
Morgen startet in Denver/Colorado wieder die Nabelschau der Handmadeszene in Form der North American Handmade Bicycle Show NAHBS. Ein oberflächlicher Blick auf die Ausstellerliste förderte allein fast 20 neue bzw. auf der Messe noch nicht vertretene bzw. noch nicht in meiner Liste aufgeführte Rahmenbauer zutage. Das ist prinzipiell natürlich toll. Ich frage ich nur, wann hier die Grenzen des Wachstums einmal erreicht sein werden.
Wenn man sein frisches Rahmenbauer-Label „Muffengang“ nennt, muss man natürlich damit rechnen, etwas zwiespältig beäugt zu werden. Sollte man etwa vor den Stahlrahmen Angst haben müssen, wie es immer wieder die lustigen Steifigkeitsdiskussionen in Radforen erahnen lassen, in denen ja bekanntlich jeder Teilnehmer ganze Ochsen zwischen den gestählten … äh … gecarbonisierten Schenkeln zerquetschen kann?
Die Verbindung aus Fahrradladen und Café ist zwar immernoch eine Seltenheit, allerdings mit wachsendem Potenzial im urbanen Umfeld. Irgendwie eine logische Konsequenz, wenn das Fahrrad sich vom reinen Fortbewegungsmittel immer mehr in den Geschmacksträger eines individuellen Lebensstils verwandelt.
Wenn man an Cargobikes denkt, denkt man an Kopenhagen … zumindest mir geht das so. Praktisch, wenn dieses Denken durch einen freundlichen Lesertipp wieder mal bestätigt wird (danke Uwe!!).
Als amerikanisches Bike-Unternehmen kommt auch Felt nicht umhin, sich wenigstens ein Stahlmodell im Sortiment zu leisten. Wobei sich ehrlicherweise auch ein hübsche Palette an Stahl-Singlespeedern im Angebot haben.
Nach Monk Cycles aus Berlin und Roetz Bikes aus Amsterdam ist nun in der kleinen Preview-Serie zur BFS 2013 Ucycles aus Rieti in Italien an der Reihe. Ihr Konzept ist nicht wirklich neu, zeigt aber doch eine eigene Handschrift: Singlespeeder mit muffenlos gelöteten Stahl- und Edelstahlrahmen, die es als Rahmen-/Gabelset oder als Kompletträder mit hochwertiger Ausstattung käuflich zu erwerben gibt.
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