Pünktlich zur Cross-Saison 2014/15 haben die Velohelden ihr Crosser-Modell iconX einem technischen und optischen Update unterzogen.

veloheld-iconX-2015

Die Geometrie wurde leicht überarbeitet und bietet jetzt neben 5 Rahmengrößen mehr Reifenfreiheit bis 47 mm ohne und bis 42 mm mit Schutzblechen. Die neuen Ausfallenden hinten verlegen die Scheibenbremsaufnahmen ins Rahmendreieck. Neben der bislang erhältlichen Carbongabel gibt es nun auch optional eine doppelt endverstärkte CroMoly Gabel mit Ösen für Schutzbleche und Front-Gepäckträger. Das Innenlager kommt ab sofort als PF30 Version.

Das Veloheld iconX 2015 gibt es aus dem Regal in “Armygreen matt” Pulverbeschichtung mit neongelben Decals oder mit Wunsch-Pulverbeschichtung aus dem RAL-Fächer.
Kostenpunkt fürs Rahmenset 649 Euro bzw. aktuell 599 Euro.

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Dass ein klassischer Randonneur mit gemufftem Stahlrahmen meist ein äußerst bequemes Gefährt für lange Touren ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass man daraus aber auch ein äußerst bequemes Sitzmöbel für die Entspannung danach bauen kann, ist neu.

Two Makers sind die beiden Möbeldesigner und -bauer Simon Tayler und Andrew McDonald aus Kent/UK, die irgendwann beschlossen, einen Schaukelstuhl im Randonneur-Look mit den passenden Teilen zu entwerfen (danke für den Tipp Ataman!).

TwoMakers-Randonneur-Chair-1

Das Ergebnis seht Ihr hier. Der Stuhl-Stahlrahmen besteht aus Reynolds 631 Rohren. Das Lenkerband, das Satteltäschchen sowie das Leder für Sitzfläche und Rückenrolle stammen von Brooks.

TwoMakers-Randonneur-Chair-2

Der Stuhl wurde übrigens bei der diesjährigen Tour of Britain als “Hot Chair” für den jeweils aktuell Führenden im Rahmen des Zeitfahrens eingesetzt.

TwoMakers-Randonneur-Chair-3

Preis? Auf Anfrage …

TwoMakers-Randonneur-Chair-4

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Nein, man muss nicht gleich tausende von Euros ausgeben, um ein solides Fahrrad zu erwerben, an dem man lange Freude hat. Nein, man muss auch nicht krampfhaft 30 Gänge durch die Stadt schleppen, um von A nach B zu kommen. Und ja, man darf im Marketing ruhig etwas lauter werden, um auf seine Produkte aufmerksam zu machen.

Hilft alles nichts: das Geschäftsmodell von günstigen Komplett-Singlespeedern/-Fixies und den dazu gehörigen Online-Konfiguratoren, die auf bunten Websites präsentiert werden, erzeugt bei mir ein nervöses Zucken. Warum? Vielleicht, weil ich mit derartigen Rädern wenig anfangen kann, auch wenn ich die Idee des einen Ganges durchaus spannend finde. Solange es allerdings Kunden gibt, die davon überzeugt sind, und solange es Hersteller gibt, die sich damit ihren Geschäftstraum erfüllen … bitteschön.

Also halte ich es einfach mit der (mehr oder weniger) neutralen Berichterstattung: Quella Bicycle ist ein weiterer Protagonist des oben genannten Geschäftsmodells: einfache Stahlrahmen, ein breites Spektrum haus-gelabelter Komponenten, eine große Farbauswahl (der Rahmen und Komponenten) sowie günstige Komplettpreise machen vieles für viele möglich.

Aktuell bietet Quella zwei weitgehend individualisierbare Modelle mit den charakteristischen 50mm Hochprofil-Felgen. Deren Stahlrahmen werden übrigens in England geschweißt und pulverbeschichtet, was allerdings weder einen Qualitäts- noch Preisvorteil bringen dürfte, jedoch immerhin Transportkosten und -belastungen erspart und sich dank “Made in Great Britain” besser vermarkten lässt.

Das Quella Signature One ist der umfassend konfigurierbare Singlespeeder mit Stahlrahmen aus 4130 CrMo und FipFlop-Nabe für den Fixie-Betrieb für 549 Pfund (= 700 Euro).

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Das Quella Varsity kommt in 4 Varianten, bei denen nur der Lenker wählbar ist. Für schlappe 329 Pfund (= 420 Euro) bietet es einen HiTen-Stahlrahmen und einfachere Komponenten, was sich auch deutlich im Gewicht bemerkbar macht: So wiegt ein Signature One in Größe 59 rund 10 kg, während das Varsity in Größe 58 schon 11,5 kg auf die Waage bringt.

Quella-Varsity-Cambridge Quella-Varsity-Darwin

All das kann man auch positiver und werbewirksamer ausdrücken, am besten mit eigenen Worten des Herstellers:

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Es muss ja nicht immer gleich besonders spektakulär sein, was hier zu sehen ist á la “die verrücktesten Stahl-Bikes der Welt”. Manchmal tut es zum Wochenanfang auch ein hübsches, bescheidenes Citybike. Wie die beiden Herren- und Damenmodelle Retro vom jungen schwedischen Hersteller Argentario (danke für den Tipp Matthias!).

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Die Kompletträder mit geschweißtem Stahlrahmen und gemuffter Stahlgabel, Shimano Nexus 8-fach Antrieb und Shimano Nabendynamo mit Lumotec-Beleuchtung, Brooks-Sattel und -Griffen sowie Rigida-Felgen und in Rahmenfarbe lackierten Schutzblechen gibt es in 6 Farben für 12.900 Kronen (= 1.415 Euro). Erhältlich in noch ziemlich wenigen Geschäften in Schweden und direkt beim Hersteller.

Viel mehr ist darüber eigentlich nicht zu sagen. Macht aber nix …

Argentario-Retro-3

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Wenn man als Rahmenbauer einen echten Fahrrad-Historiker als Kunden hat, kann man sich schon in etwa vorstellen, dass am Ende kein Standard-Bike herauskommt. Zum Glück!

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Dieses Glück fiel Jeremy Shlachter aka Gallus Cycles in den Schoß. Dabei herausgekommen ist ein 650B Randonneur im Constructeur-Stil mit Doppelplatten-Gabelkopf, S&S Couplers und Bilaminate-Verabeitung. Gemeinsam mit vielen Vintageteilen ergibt das einen wirklich stimmigen Randonneur, wenn mir auch die Form der Steuerkopf-Muffen nicht ganz so gut gefällt.

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Bleibt die Frage, woraus der coole Kettenstrebenschutz gemacht ist? Ist das eine mit Leder überzogene Metallschiene?

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