Ein Fund von der diesjährigen Eurobike: Pashley I Morgan

Eine Koperation zwischen den beiden britischen Urgesteinen Pashley und der Auto-Manufaktur Morgan.

Eine neue Reihe mit zwei Modellen wird es geben, die unmittelbar nach der Messe direkt über Morgan oder ausgewählte Pashley Händler/Outlets zu beziehen sind.

Jedes Rad wird in Pashleys Fabrik in Stratford-upon-Avon aus Reynolds 631 handgefertigt (fillet brazed) und verfügt über eine umfangreiche Liste von hochwertigen Komponenten.
Das Sortiment wurde gemeinsam von den Designteams von Pashley und Morgan entwickelt, wobei einige einzigartige Teile in Morgans Malvern Link Fabrik hergestellt werden. Als Beispiel können hier die schönen „Radmuttern“ genannt werden.

Im Grunde unterscheiden sich die Modelle gar nicht so stark, wenn man von der Farbgebung absieht.

Beim Pashley-Morgan 3, wie die Zahl 3 schon vermuten lässt, verrichtet am Heck eine Dreigang-Sturmey Archer und beim Pashley-Morgan 8 dann folglich.

Beide haben die gleichen sehr ansehlichen kurzen Schutzbleche und im Grunde kann man sagen, dass das Pashley-Morgan 8 die sportlichere Version ist, was durch den umgedrehten Lenker und somit stärkeren Sattelüberhöhung deutlich wird. Auch wird beim 8er Modell, ein vulkanisierter Brooks Cambium C15 und beim 3er ein lederner B17 Sattel verbaut.

Mehr Infos findet man hier: Pashley-Morgan

Preise: Pashley Morgan 8 wird für 1899€ und die etwas günstigere Version Pashley-Morgan 3 soll für 1799€ angeboten.


Ein weiteres Rad, das unmittelbar bei Pashley mit am Stand untergebracht war, ist das folgende Moulton in sogenannter „Union Jack“ Lackierung, also in Anlehnung der britischen Nationalflagge.

Genaueres darüber kann ich leider grade nicht sagen, aber vorzeigbar finde ich es in jedem Fall.

Ich hoffe die Leserschaft nimmt mir/uns die eher sporadischen Posts gerade nicht übel, aber ich habe auf jeden Fall noch ordentlich Material von der Eurobike auf der Platte und versuche dieses im Laufe der Woche ohne viel Text zu veröffentlichen.

Dafür gibt es heute einen Kurzfilm mit teilweise abstraktem Inhalt aus dem Jahre 2016, der unglaubliche zehn Mal auf diversen Film-Festivals ausgezeichnet wurde.

Velodrool könnte man frei als „Fahrradsabbern“ übersetzen und das passt wohl auch, geht es doch um Sucht und Zigaretten, aber soll vielleicht auch ein Wortspiel auf das Velodrom sein, in dem die Handlung stattfindet.

Wem der folgende Film ein wenig zu abstrakt ist, kann gerne hier ein wenig mehr darüber lesen.

Velodrool from Sander Joon on Vimeo.

 

Sven, ein treuer Leser, hat mich auf das folgende Video aufmerksam gemacht, nachdem er das letzte Movie Monday Video gesehen hat, und das wollte ich euch nicht vorenthalten.

Da war auf jeden Fall noch ein wenig mehr „Crossing“ angesagt, wenn es durch Bachläufe und unbefestigte Wiesen ging.

Ansonsten will ich mich noch ein wenig für die dünne Decke der neuen Informationen in den letzten Tagen entschuldigen.

Ich werde in den nächsten drei Wochen Papa, d.h. ich verbringe möglichst viel Zeit in der Werkstatt und dann ist ab kommendem Sonntag noch die Eurobike, wo ich auch zwei Exponate ausstellen darf.

Über und direkt von der Messe werde ich aber möglichst umfangreich berichten, sodass es spätestens nächste Woche ordentlich frisches Material gibt.

Jetzt wünsche ich einen guten Start in die Woche und einen guten Wirkungsgrad!

 

Nach meinem Kenntnissstand gibt es besagtes Rennen leider nicht mehr, aber die Idee, die Ausführung und die Varianz an Teilnehmer gefällt noch immer. Man könnte es auch mit einem Film-Zitat eines „Klassikers“ sagen: Endlich normale Leude!

Der Stahl-Anteil dürfte sehr hoch gewesen sein, genauso wie die Ernsthaftigkeit der Veranstaltung, aber seht selbst!

Built Wright in the USA

Die Gebrüder Wright sind wohl jedem ein Begriff: Als Pioniere der Luftfahrt.

Aber bevor sie geflogen sind, sind sie gefahren.

Erstes Flugzeug der Welt – Flyer 1 – Wikimedia

Bevor Wilbur and Orville Wright im wahrsten Sinne des Wortes abhoben, verdienten sie ihr Geld als Fahrradmechaniker und kurz vor ihren ersten Schritten als Flugpioniere auch als Hersteller von Fahrradrahmen.

The Wright Brothers™ Handcrafted in the USA

Nach mehr als einhundert Jahren gibt es nun wieder Räder, die von den Gebrüdern Wright inspiriert und gleichzeitig ihnen gewidmet sein sollen. Gebaut werden die Rahmen bei Co-Motion aus Reynolds 725, die dann mit möglichst vielen US-Komponenten in ihrer Heimatstadt Dayton bestückt werden.

Built Wright in the USA ist somit nicht nur ein sehr treffliches Wortspiel, sondern auch Tatsache, weil wohl deutlich mehr als 50 Prozent Wertschöpfung innerhalb der Staaten erbracht wird.

Die Wright Brothers Cycle Company beruft sich auf den Geist der Innovation, Beharrlichkeit und des unermüdlichen Strebens nach Perfektion, die die Brüder Wright selbst ausstrahlten.

Das mag ein wenig viel Pathos sein, aber die Tatsache sage und schreibe acht Rahmengrößen anzubieten, s0llte sicherstellen, dass das Fahrgerät perfekt passt.

Angeboten werden zwei Versionen, die sich farblich und in der Austattung unterscheiden.

St. Clair

mit Kette und Alfine 8 für 3950$.Van Cleve

mit Gates Zahnriemen und mehr Bandbreite dank Alfine 11 für 4750$.

Das sind auf jeden Fall sportliche Preise und wem das viel zu teuer ist, kann wenigstens standesgemäß mit einem T-Shirt dahingleiten.

Ansonsten, wie kann es anders sein, werden unter anderem auch Fliegerjacken und Sonnenbrillen im Namen der Gebrüder vertrieben.

Ein wenig entsteht dann doch der Eindruck, dass der Name der Wright maximal ausgeschlachtet werden soll, aber am Ende ist es vielleicht trotzdem eine schöne Art des Andenkens an zwei echte Pioniere.