Es soll ja weiterhin radfahrende Menschen geben, die ihr Handy wenig benutzen, meist ausgeschaltet lassen und überhaupt mit den scheinbaren Vorzügen der permanenten Erreichbarkeit und Daten-Aggregation nichts anfangen können.

Für alle anderen gibt es das Sony Stadtheld. Die Kooperation von Sony und Stilrad mündet in einer Kombination aus Citybike, Smartphone und Fitness-Armband, die für den/die eine oder andere/n eventuell sinnvoll und wichtig sein könnte.

Sony_Stadtheld

Das Bike besitzt vernünftigerweise einen gemufften Stahlrahmen mit Stahlgabel. Dazu kommen eine 3-Gang-Nabenschaltung und Shimano Trommelbremsen. Beides dürfte für gemäßgten Stadtgebrauch ausreichen. Rahmen, Felgen, Sattel, Schutzbleche, Kettenschutz und Reifen (und Smartphone und Armband) kann man farblich ziemlich bunt zusammenstellen.

Das Smartphone Sony Xperia Z2 kann man am Spezial-Vorbau befestigen und per Nabendynamo dauerhaft mit Dauersaft versorgen.

Das Sony Smartband SWR10 Fitness-Armband hilft einem dabei, die körperlichen Daten (inklusive Surf- und E-Mail-Verkehrsdauer und was sonst noch Existenzielles anfällt) zu dokumentieren. Schließlich möchte man über sich selbst immer auf dem Laufenden bleiben (bzw. … dem Radelnden … pardon ;o)

Übrigens I: Das Ganze gibt es in limitierter Auflage unbekannter Stückzahl für 2.080 Euro. Bei nur auf die Schnelle recherchierten Einzelpreisen von 60 Euro (Smartband) und 500 Euro (Xperia Z2) bleiben knapp 1.500 Euro für ein unterdurchschnittlich ausgestattetes Citybike übrig. Leicht realitätsfern! Das riecht mir doch eher nach einer Marketingaktion ohne Umsatzdruck.

Übrigens II: Spiegel Online hat das Sony Stadtheld mittelausführlich getestet und ein paar Fotos mehr. Hier geht’s zum Bericht.

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Nach dem bereits Anfang des Jahres vorgestellten Prototyp kommt das Veloheld Fat Iron Fatbike praktischerweise vor der Wintersaison in den Handel. Wobei auch der Einsatz auf sommerlichen Sanddünen empfehlenswert scheint.

Veloheld_Fat-Iron_1

Konstruktiv hat sich gegenüber dem Prototypen einiges getan: Zum geschweißten Stahlrahmen aus doppelt endverstärktem 4130 CrMo gesellt sich überraschenderweise eine 7005er Alu-Gabel, die aber optisch harmonisch ins 44mm Steuerrohr übergeht.

Dazu gibt es ein 100mm Innenlagergehäuse, 4.8 Zoll Reifenfreiheit und die fette Einbaubreite von 190mm. Edelstahlausfallenden mit wechselbarem Schaltauge sind sinnvoll, ebenso Ösen für Schutzbleche und/oder Gepäckträger (aber nur in Verbindung mit Salsa Lock/Post-Lock-KLemme).

Veloheld_Fat-Iron_4

Praktisch: im Preis von 849 Euro fürs Rahmen-/Gabelset (in 3 Größen zu haben) sind die passenden Fat Iron Naben enthalten. Noch besser: auch die RAL-Wunschfarbe ist inklusive. Da kann man wirklich nicht meckern.

Veloheld_Fat-Iron_2 Veloheld_Fat-Iron_3

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Manchmal macht es sich nicht bezahlt, praktisch kein Französisch zu können. Beispielsweise wenn man ein halbstündiges Video über ein Fatbike und eine Bike-/Ski-Reise quer durch Lappland betrachtet und kaum ein Wort versteht, da der Filmemacher offensichtlich westlich des Rheins angesiedelt scheint und der Begleittext unüberhörbar romanischer Natur ist.

Aber was soll’s: wer braucht bei diesen Bildern schon Worte. Das Fatbike mit Stahlrahmen trägt wohl den relativ passenden Namen Jack Frost (wenn ich zumindest das richtig verstanden habe) und stammt aus der Dickreifen-Spezialisten-Schmiede von Salamandre.

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Städte brauchen mehr Fahrradverkehr, das ist eh klar. Gut, wenn eine Stadt sich diesem Thema vergleichsweise offensiv nähert und ein fahrradzentriertes Mobilitätskonzept auf die Beine stellt.

Freiburg ist schon seit langem eine der fahrradfreundlichsten Städte in Deutschland und plant, bis 2020 den Anteil des Radverkehrs auf über 30% zu steigern. Zu diesem Zweck wurden über 150 Einzelvorhaben in ein Gesamtkonzept gegossen, das mit 3 Millionen Euro gefördert wird.

Um dieses Konzept den Bürgern näher zu bringen, liegt es doch irgendwie nahe, das Ganze öffentlichkeitswirksam durch ein Stadt-gebrandetes Bike zu unterstützen. Voilà: hier ist das Freiburg-Rad, das eine tragende Rolle als rollender Botschafter der Radverkehrspolitik spielen soll. Das Bike wurde vom Freiburger Hersteller Tout Terrain in Kooperation mit dem ADFC und der Stadt Freiburg entwickelt.

Freiburg-Rad_Herren

Basis des Rads sind der Stahlrahmen und die Stahlgabel des Tout Terrain Metropolitan. Hinzu gesellen sich der Tout-Terrain-typische, integrierte Gepäckträger, 8-Gang Shimano Alfine Nabenschaltung und Gates Riemenantrieb, hydraulische Scheibenbremsen, LED-Lichtanlage mit Nabendynamo, Schutzbleche, Seitenständer und Diebstahlschutz mit Abus Rahmenschloss und Codierung.

Das Ganze kommt in einer Herren- und Damenversion mit grüner Pulverbeschichtung zum Komplettpreis von 1.599 Euro.

Freiburg-Rad_Damen

Die Limitierung auf 111 Exemplare (von denen gleich 16 Stück an die Stadt Freiburg und weitere an Sponsoren gehen) kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Das Freiburg-Rad könnte vielen Bewohnern, die sich mit ihrer Stadt identifizieren, als Aushängeschild dieser Identifikation und der Verkehrspolitik dienen. Exklusivität ist hier eher ein limitierender als motivierender Faktor. Aber bei starker Nachfrage dürfte diese künstliche Begrenzung möglicherweise wieder aufgehoben werden.

Wer sich über das Leben mit dem Freiburg-Rad auf dem laufenden halten möchte, kann dies auf dem Blog von Alexander Sancho-Rauschel tun, Volontär beim Amtsblatt der Stadt Freiburg, der ein Exemplar des Rads testfahren darf und hier darüber berichtet.

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Paul Brodie dürfte den meisten unter Euch als Rahmenbau- und MTB-Legende der 80er Jahre bekannt sein. Inzwischen bietet er unter Brodie Bikes eine breites Sortiment an MTBs, Crossern, Rennrädern, Tourern und Citybikes aus Stahl, Alu und Titan. Daneben kann man unter seinen erfahrenen Fittichen auch das Handwerk des Rahmenbaus erlernen.

Brodie_6

Aktuell hat der Meister für den Eigenbedarf ein Bike entworfen und gebaut, das leider so nicht im Brodie-Programm auftauchen dürfte – mit Fillet Brazed Stahlrahmen, Bilaminate Verarbeitung am Steuerrohr, 26 Zoll Laufrädern, Rohloff Speedhub, Flatbar und Hope Scheibenbremsen. Mit der richtigen Lackierung durchaus sehenswert.

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