Anstelle langweiliger Jahresrückblicke und -ausblicke sag ich’s einfach mit einem Bild von Maßrahmenbauer Bradley Wilson (Capricorn Bicycles). Schöne Weihnachten und entspannte Feiertage. Lasst es Euch gut gehen und passt auf Euch auf! Take care!
Kurz vor Weihnachten, wenn der Schimmer von sanftem Kerzenlicht und das Leuchten in den Augen der Kinder in Vorfreude auf den Weihnachtsabend die Wohnstätten erleuchten, darf ein wenig mobiler Glanz in Form eines Stahlrahmen-Bikes nicht fehlen.
Bei meinen Streifzügen durch die wunderbare Welt des Stahlrahmenbaus ist mir bislang nur ein Hersteller begegnet, der seine Räder auf Events wie der „Landpartie“, der „Gourmet & Garden“ oder einem „Fürstlichen Gartenfest“ präsentiert.
Videos über die Kunst des Maßrahmenbaus gibt es jede Menge. Aber es gibt nur wenige, die so gutlaunig daherkommen wie dieses vom Mann mit den weltweit schnellsten Beinen aka Speed-Weltrekordler Sam Whittingham, der mit Naked praktischerweise über eine eigene Maßrahmenproduktion verfügt.
Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, ist wieder Weihnachtsaktionszeit bei Deutschlands Fahrradherstellern und -händlern … zumindest bei einigen. Man will ja seine Lager für die Kollektion des nächsten Jahres freiräumen. Das Ganze wird dann oft in mehr oder weniger kreative Weihnachtsaktionen verpackt oder ungeschminkt humorlos verhökert.
Vor kurzem habe ich schon ein Mal über den Trend zu maßgebauten Gepäckträgern bei Reiserädern und Commutern berichtet. Die eine Möglichkeit ist hier der Maßgepäckträgerbau und dessen Montage an den üblichen Anlötösen. Die zweite Möglichkeit besteht darin, den Gepäckträger direkt mit dem Rahmen zu verbinden, ihn zu „integrieren“. Dieses Integrationsprinzip wird beispielsweise in Serie vom Freiburger Hersteller Tout Terrain verwirklicht.
Ich habe gefühlt schon ein paar Tausend Mal erwähnt, dass mir Radläden besonders gut gefallen, die einen klaren Fokus haben (und idealerweise vor allem auf Stahlbikes setzen). Man könnte das auch „ein Konzept“ nennen, das über ein möglichst massenhaftes Verkaufen von ebenso massenhaften Rädern hinausgeht.
Heute erhielt ich eine E-Mail von einem Bikeshop-Besitzer aus Holland, der mir mitteilte, dass eine Radmarke in meiner Herstellerliste ihre Stahlrahmen nicht im genannten Land, sondern in Taiwan produzieren lasse und dass ich das eventuell ändern möge.
Bruce Gordon zählt zu den Veteranen im US-amerikanischen Maßrahmenbau. In seinem Laden in Petaluma/Kalifornien werden schon seit den 70er Jahren gemuffte Edelrahmen (derzeit nur noch 5-10 pro Jahr) gefertigt.
2010 war das Jahr, in dem ich selbst wieder zum Rad als Sport- und Lifestyle-Objekt zurückgefunden habe und in dem ich erst im April das Stahlrahmen-Blog startete. 2010 war aber auch das Jahr einiger deutscher Newcomer, die inzwischen in meiner Liste der Stahlrahmen-Hersteller ihren festen Platz gefunden haben. Hier eine kleine Liste der jungen Wilden, die alle mit unterschiedlichen Konzepten aufwarten:
Vielleicht eine kleine Anregung für die Streckenführung und Kleiderordnung von Critical Dirt 2011? Und lasst dann bitte auch diese unvorteilhaften Helme weg.
Bereits im Mai habe ich auf dem Stahlrahmen-Blog über Lutz und Guido von fratelli cycle in Holzgerlingen geschrieben. Damals wie heute faszinierte mich der Mut zweier IT-Spezialisten, den sicheren Schoß ihrer gut dotierten Jobs zu verlassen, um ihre Leidenschaft „Italienische Rennräder“ in einen echten, eigenen Radladen zu verwandeln.
In die Rubrik Stahlbike zu verkaufen nehme ich wirklich nur besondere Stücke auf. So wie dieses hier, dessen Marke ich bis heute nicht kannte: Aliverti. Ein wenig Googelei fördert zutage, dass es sich dabei um den (scheinbar noch laufenden) Radladen Aliverti Cicli da Corsa im italienischen Vertemate südlich des Comer Sees handelt, die früher (und heute??) wohl auch Mal eigene Rahmen auf den Markt gebracht haben. Leider gibt es keine Website mit weiteren Infos.
Wer kein Rad von der Stange möchte, sondern etwas Maßgefertigtes, geht zum Maßrahmenbauer. Soweit ist alles klar. Manchen Menschen geht allerdings auch das nicht weit genug: sie möchten ihren Traumrahmen am liebsten selbst bauen. Leider haben Sie keine Werkstatt, geschweige denn die notwendigen Werkzeuge und Maschinen. Und leider haben sie auch nicht unbedingt das notwendige Know-how. Also Pech gehabt?
Maßrahmenbauer bauen Ihre Rahmen einen nach dem anderen. Das hat zur Folge, dass es für Kunden immer eine Warteliste gibt. Es sei denn, der Rahmenbauer erhält so wenige Bestellungen, dass die Wartezeit nur die tatsächliche Produktionszeit beträgt, was allerdings keinem zu wünschen ist.
Der britische Radhersteller Cotic hat sich auf der Insel mit vielseitigen und preiswerten Stahlrahmensets und Kompletträdern einen ziemlich guten Namen gemacht. Auch das neue Cyclocross-Modell X wird dem vollauf gerecht:
Robuster, geschweißter CroMo-Stahlrahmen in knalligem Orange (oder Schwarz) mit Carbongabel, ovalisiertes Oberrohr für einfaches Schultern, jede Menge Reifenfreiheit bis zu 42 mm und vor allem: Befestigungsoptionen für Cantis oder Disc Brakes.
Im Allgemeinen ist ein Zusammenhang von Weltliteratur und Fahrradrahmen nicht ohne Weiteres herzustellen. In diesem speziellen Fall kam mir aber beim Lustwandeln durch die Website von Columbine Cycle Works unweigerlich die Assoziation mit Texten von Edgar Allan Poe, die sich in Form von Stahlrahmen materialisiert haben.
Ich möchte Euch mein neuestes Pferd im Stall vorstellen, das ich liebevoll „Das Biest“ oder einfach „6018“ getauft habe. Ersteres, weil es ziemlich bunt und quietschig daher kommt und meiner Meinung nach jeder noch so toll gestylten Grafik diverser Carbonrenner die Schau stiehlt und letzteres, weil es in grünstem RAL 6018 gepulvert wurde.
Gelegentlich gibt es Radtests, die beim ersten Lesen ein groß geschriebenes Fragezeichen hervorrufen. So auch bei diesem Vergleichstest der Radsport-Magazin Rennrad in der aktuellen Ausgabe 11/12 2010 (Danke Christoph!).
Nahezu jeder große Markenhersteller hat inzwischen Fahrräder für Frauen mit angepassten Geometrien, Rahmenkonstruktionen und Komponenten im Sortiment – auch im Rennrad- oder MTB-Bereich. Im Cityrad-Segment ist das ohenhin schon lange Normalität. Eine Normalität, die besonders stylish auch von vielen der neuen, kleineren Marken wie Retrovelo oder Bella Ciao übernommen und unterschiedlich interpretiert wird.
Räder für kleinere Menschen sind nicht gerade die Spezialität der großen Markenhersteller, bei denen man wohl oder übel die kleinste Rahmengröße nehmen und durch entsprechende Komponenten an die Körperproportionen anpassen muss. Das kann funktionieren, allerdings auch zu wenig ästhetischen Ergebnissen führen.
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