Ganz gleich, ganz anders: Zwei Mal Cyclocross im Film

Gestern Abend habe ich mir noch ein Mal die beiden Filme über das Critical Dirt Rennen von Dresden nach Leipzig und das Rapha Gentlemen’s Race in Oregon angesehen. Da das hier keine ZDF-Kultursendung ist, möchte ich erst gar nicht analysieren und werten. Nur so viel: mir gefallen beide Filme. Weil sie beide ganz anders sind und eben doch nicht: der eine ganz persönlich aus der Nähe, der andere distanzierter, eher aus dem Ohrensessel heraus kommentiert. Aber beide mit Charme und beide mit der jeweiligen Renn-Atmosphäre zum Anfassen, Schmecken und Riechen.

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Very English, not british: English Cycles

Rob English fährt Rennen. Recht ernsthaft, was ihm u.a. den Titel des Zeitfahrchampions in Oregon eingebracht hat. Nebenbei ist er auch noch Maßrahmenbauer. Diese Kombination bietet einen Hinweis darauf, dass er seine Entwürfe gerne renntauglich auslegt, bei Bedarf recht gute Ideen für Zeitfahrer hat und es auch gerne ein paar Gramm weniger sein dürfen. Das ist aber nicht immer so, denn letztendlich baut Rob wie jeder gute Rahmenbauer das, was seine Kunden wünschen und brauchen. Und ebenso wie jeder gute Rahmenbauer verfügt er über einen unverwechselbaren Stil, der ihn aus der Masse heraushebt und der auch bei der Kaufentscheidung hilft.

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Dank guter Tipps: Do-it-all-Bikes Teil 2

Nach der ersten kleinen Übersicht über Universalbikes mit Scheibenbremsen unter 1.500 Euro bekam ich ein paar Tipps (Danke Tom und Eckart!!!), die ich gerne aufnehme – plus das Marinoni als nachträgliche Entdeckung. Hier also die nächsten Kandidaten, die wieder belegen, dass dieser Radtyp in Großbritanien und den USA deutlich beliebter und gefragter scheint als hierzulande:

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Ein Rad für alle und alles: Do-it-all-Bikes im Überblick

Nach dem Blog Post über das Genesis Day One kam mir die Idee, ein Mal zusammenzustellen, welche dieser erschwinglichen Do-it-all-Bikes aus Stahl es denn noch auf dem Markt gibt. Es muss doch eigentlich jede Menge Leute geben, die mit einem einzigen Radmodell alles fahren möchten, was der Radleralltag zu bieten hat und fordert. Sei es, dass diese Menschen einfach keine Lust oder keinen Platz für einen Rad-Fuhrpark haben oder dass sie schlicht und einfach nicht mehr Geld ausgeben möchten. Oder ist das nur eine langsam wachsende Nische? Also definierte ich ein paar Voraussetzungen für die Aufnahme in die Liste: Stahlrahmen mit eher komfortabler Geometrie Nutzungsmöglichkeit als Trainings-, Alltags- und Touringrad Gepäckträgerbefestigung zumindest am Hinterbau Scheibenbremsen Komplettpreis unter 1.500 Euro.

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Gebla Renntourer: Individuell ist eben anders

Der Weg zu einem Maßrahmenbauer bedeutet nicht unbedingt nur, dass man einen Rahmen möchte, der an die individuellen Körpermaße und Proportionen angepasst ist. Das gehört dazu, natürlich. Was man allerdings auch nur beim Maßrahmenbauer findet, ist die Möglichkeit, kleine Konstruktionsdetails hinzuzufügen, die auch den persönlichen Fahrstil und Fahrgewohnheiten unterstützen.

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Mehr Radstil fürs urbane Volk: 10 Fragen an Stilrad

Im Frühjahr 2008 war es soweit: Mit stilrad°° eröffnete in München ein Radladen, den man nur mit größter Überwindung als solchen bezeichnen möchte. Denn während ich gemeinhin unter „Radladen“ ein Geschäft verstehe, in dem die Breite des Produktangebots für den ebenso breiten Massengeschmack unter wenig attraktiven Präsentationsgesichtspunkten im Vordergrund steht, ist bei stilrad°° der Name (nicht nur in Form der angebotenen Marken) Programm.

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Neuer Stahl von Surly: Produktpalette 2011

Surly’s inoffizieller Claim „Bikes for the rest of us“ gefällt mir nicht nur als Texter. Er besagt u.a., dass es auch für die Radler einen coolen, (noch) nicht alltäglichen und qualitativ adäquaten Stahlrahmen gibt, denen ein Maßrahmen bzw. sehr hochwertiger Produktions-Rahmen zu teuer oder schlicht zu wertvoll fürs tägliche Biken sind.

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Schwarzer Koloss: Das meistverkaufte Stahlbike der Welt

Der meistverkaufte Stahlrahmen der Welt gehört nicht zu den deutschen, italienischen oder französischen Traditionsmarken, sondern nach China: Flying Pigeon ist DAS chinesische Fahrrad schlechthin. Von den heute robusten Stahlrädern wurden seit der Firmengründung 1936 und der Produktion der ersten Fliegenden Taube 1950 rund 75 Millionen Stück verkauft.

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