Vielleicht kein Ladenhüter: KM City Cruiser von Horse Cycles

Thomas Callahan aka Horse Cycles schient eine besondere Begabung zu haben, seine Produkte indirekt an den Mann und die Frau zu bringen.

Nach der Mietrad-Produktion für das ACE Hotel in New York taucht eine Citybike-Schöpfung nun jetzt im Online-Store von Kaufmann Mercantile auf, einer US-Version des hiesigen Manufactum-Konzeptes.

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Der KM City Cruiser kommt als Singlespeeder mit einem geschweißten Stahlrahmen aus True Temper Standardrohren und Doppelplatten-Stahlgabel in nur einer Größe (54cm), oliv- oder cremefarbenen Pulverlackierung sowie Brooks Ledersattel und -griffen. Wenn ich die Fotos richtig deute, kann man zwischen Singlespeed-Variante oder einer Version mit Schaltungsauge wählen, auch wenn es im Shop dafür keine Option gibt. Das hübsche Kupferplättchen kann mit einer Kurzbotschaft aus bis zu 5 Buchstaben individualisiert werden.

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Der Clou ist die Lieferzeit: Während man bei Horse Cycles mindestens 6 Monate auf das Pferdchen warten muss, werden hier 3-4 Wochen garantiert. Genau so muss es auch sein, damit dieses Modell funktioniert.

Kostenpunkt komplett: 1.807,34 Euro.

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5 Kommentaren

  1. ssx sagt:

    Das Ding hat keine Bremsen, nicht mal Zuganschläge o.ä., was soll man damit? Fixie ist einfach Blödsinn.

  2. Andre sagt:

    Möglicherweise gibt es das Rad auch mit einer Fliehkraft 2 Gang mit Rücktritt?

    André

  3. thomas sagt:

    Ich glaube, das täuscht. Das dunkelgrüne Schaltauge ist nur nicht gut zu sehen.
    Manufaktum ist überall…:-).

  4. botchjob-rbt sagt:

    1800€ für nen wasserrohrbomber ohne anbauteile mit räudigen nähten? sry eine rollende frecheit!

  5. Christoph sagt:

    Das Ding hat eine Rücktrittbremse; in der Komplettansicht der grünen Version sieht man die Bandage an der Kettenstrebe.

    Die Schweißnähte, das stimmt, bekommen die meisten Fernost-Schmieden schöner hin. Und das Gesamtkonzept richtet sich auch eher an den Selten-bis-nie-Fahrer mit reichlich Platz in der Garage oder an der Wand seines Designer-Lofts. In der Hinsicht mussten sich die Gestalter des Manufactum-Fahrradprogramms zumindest nichts vorwerfen lassen – die Räder waren alle alltagstauglich (wenngleich zuletzt auch nicht mehr schön anzusehen).

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