Sibbo light: Pelago Saimaa

Eigentlich dachte ich, dass Pelago mit dem robusten Rennlenker-Tourer Stavanger und dem vergleichsweise entspannt-sportlichen Sibbo allroundermäßig bereits ziemlich gut aufgestellt wäre. Aber offensichtlich gibt es immernoch eine Möglichkeit, kleinere Lücken zu füllen.

Das neue Pelago Saimaa schließt eben diese (von mir nicht wahrgenommene) Lücke zwischen Stavanger und Sibbo.

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Im Grunde ist es eine günstigere Variante des Sibbo: Statt eines Stahlrahmens aus Columbus Thron kommt beim Saimaaa ein Stahlrahmen aus 4130 CrMo zum Einsatz. Und statt der Shimano 105 2×11 Gruppe werkelt hier eine Shimano Tiagra 2×10 Gruppe. Die mechanische TRP Spyre ist geblieben. Auch geometrieseitig ist beim Saimaa alles wie beim Sibbo. Zudem wurden die schicke CrMo Gabel sowie sämtliche Anlöter für Schutzbleche und Gepäckträger übernommen. Leider auch das 44mm Steuerrohr, was beim Einsatz einer Carbongabel Sinn machen könnte, mit der eleganten Stahlgabel aber weiterhin nicht so toll harmoniert.

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Das Abspecken schlägt sich natürlich auch im Preis nieder: Statt 1.995 Euro für das Sibbo sind beim Saimaa nur 1.695 Euro fällig. Das Fahrverhalten dürfte auf gleichem Level liegen, was für mich schon ziemlich vielversprechend klingt, wie mein Test des Sibbo aus dem letzten Herbst unterstreicht.

Alles in allem: Wer das Sibbo schon toll, aber etwas zu teuer findet, dürfte beim Pelago Saimaa richtig liegen.

Ein Kommentar zu “Sibbo light: Pelago Saimaa

  • Das Saimaa hat wenigstens nicht die nach hinten offenen Ausfallenden des Sibbo. In Verbindung mit Schutzblechen für mich ein KO-Kriterium beim Sibbo.

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