Generation XXS: Simon Minivelo 2014

Frank Simon wirft aktuell die neueste Generation seiner Simon Minivelos ins Rennen um kleinrädrigen Fahrgenuss.

Die Minibikes basieren natürlich auf einem Stahlrahmen mit Stahlgabel. Ein langer Radstand soll für Laufruhe auch bei Abfahrten sorgen. Standard-Einbaubreiten von 100mm vorne und 135mm hinten erlauben die Verwendung gängiger MTB-/Touring-/Rennradteile.

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Neben dem hier zuerst aufgeführten Basic-Modell sind auch Custom-Aufbauten mit Gepäckträgern, Rennlenkern oder was auch immer möglich.

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Das Standard-Komplettmodell mit Wunschfarbe, Shimano Sora Schaltwerk, Acera V-Brakes und 20 Zoll Laufrädern mit 54×406 Kenda-Reifen gibt es aktuell zum Einführungspreis von 795 Euro. Das Ganze wiegt übrigens nur 9 Kilo und kann bei Verwendung hochwertigerer Komponenten und schmalerer Reifen sicher um mindestens ein Kilo abgespeckt werden.

Die neue Generation der Simon Minibikes kann man auch live auf der Berliner Fahrradschau erleben!


5 Kommentaren

  1. Frank sagt:

    Hallo Iwo,

    vielen Dank für deinen Bericht über unsere Minivelos und die gute Arbeit mit deinem Blog!

    Viele Grüße, Frank

  2. Dingenskirchen sagt:

    Grundsätzlich ein interessantes Gerät. Aber so für mich noch nicht tauglich.
    Hier mal mein Wunschzettel – vielleicht fließt irgendwas davon in die nächste(n) Generation(en) ein:
    * Scheibenbremsen
    * Rohloff-Nabe
    * Packtaschen-tauglicher Gebäckträger (>20 kg Zuladung), idealerweise auch noch Lowrider (> 10 kg Zuladung)
    * zulässiges Gesamtgewicht > 140 kg, dementsprechend zulässiges Fahrergewicht > 100 kg
    Sprich: das Ganze als kompaktes Reiserad, das wär’s!

  3. Besonders süß finde ich ja den Mini-Randonneur, ein echtes Schnuckelchen.

    @Dingens: Zum Thema Lowrider: Bei so kleinen Rädern kann man die Taschen meiner Ansicht nach genauso gut neben den Frontgepäckträger hängen, muss man nur mit den Bremsen etwas aufpassen. (Ein Ortlieb Frontroller ist 30 cm hoch, die Felge hat einen Durchmesser von ca. 40 cm.)

  4. Dingenskirchen sagt:

    Bei so kleinen Rädern kann man die Taschen meiner Ansicht nach genauso gut neben den Frontgepäckträger hängen,
    Die hier gezeigten sehen mir nicht danach aus, als könnten dort ohne größere Klimmzüge Packtaschen angebracht werden (bei dem im 2. Bild dürfte das Ansinnen schon an den großen Rohr-Durchmessern scheitern, und bei der schlankeren Konstruktion aus dem 4. Bild greift der untere Haken ins Leere).
    Im Übrigen zeigt die Konkurrenz in Form von Bernds (die setzen übrigens auch auf Stahl und böten sich damit für einen Beitrag hier im Blog an) und Bike Friday (auch diese Rahmen sind aus Stahl und afaik hier noch nicht gewürdigt worden) doch, wie ein kompaktes (und in diesem Fall sogar faltbares) Rad mit entsprechenden Gebäckmitnahme-Möglichkeiten funktioniert.

    muss man nur mit den Bremsen etwas aufpassen.
    Noch ein Argument (neben dem, dass es heutzutage keine gute Idee mehr ist, tragende Teile schleifendem Verschleiß auszusetzen – erst recht nicht, bei so kleinen Laufrädern) für Scheibenbremsen.

  5. Frank B. sagt:

    Das Rad von Bike Friday scheint mir ja die vorderen Gepäcktaschen oberhalb vom Rad angesetzt zu haben, so wie ich meinte. Zumindest dort scheint man auch keinen Vorteil in einer um wenige Zentimeter niedrigeren Aufhängung zu sehen.

    Die beiden von Simon angebotenen Gepäckträger sind offenbar von der Stange: Der kleinere sieht genauso aus wie der Electra Ticono an meinem Rad – am Simon sitzt er damit auch zu hoch, um das Schutzblech ordentlich zu befestigen. Ob sich eine angepasste Lösung lohnt? Vielleicht ist der Markt dafür auch nicht bereit. Ich persönlich fahre auf längeren Strecken sowieo lieber große Felgen – die gerne auch jahrelang als Bremsscheibe dienen dürfen. :-)

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