Manche nennen es Allroader: Gebla Touringracer

Auch oder gerade weil ich mein Geld als Texter verdiene, bin ich kein Freund der Begriffsverwirrung. Andererseits kann ich die Phantasie bei dem Versuch, ein Fahrradmodell zu benamsen, durchaus schätzen.

Während ich mich also nach langen Diskussionen mit mir selbst bei Allroundbikes für Sport, Reise und Alltag auf den schönen deutschen Begriff “Allroader” geeinigt habe, nennt Rahmenbauer Georg Blasche aka Gebla Precision Frames das Ganze lieber “Touringracer”. Warum auch nicht.

Wie ich darauf komme? Nun Meister Blaschke hat unlängst ein derartiges Allroad-Touringracer-Allround-Gravelbike mit Stahlrahmen auf die Felgen gestellt. Ohne viel Schnickschnack (der aber ohnehin nicht sein Stil ist), aber mit allem, was ein solches Bike braucht – Zweifach-Kettenantrieb mit breiter Übersetzung, mechanischen Scheibenbremsen, Gepäckträger, Seitenständer und Custom Vorbau, der lästige Spacertürme erspart.

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Ich hätte bei diesem Stahlrahmen-Bike sicher klassisch eigespeichte Laufräder gewählt, aber so ist es halt mit den unterschiedlichen Geschmäckern.

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4 Kommentaren

  1. Daniel K sagt:

    Das Rad ist durchaus nach meinem Geschmack, aber der LRS und v.a. das Rahmenschloss zerstört hier die Optik relativ stark :/.

  2. Alexander sagt:

    Das alles und noch viel mehr hatte schon das Fahrradmanufaktur B Modell 1991

  3. Iwo sagt:

    Auch eine Maß-Geometrie und einen Custom Vorbau? Und Scheibenbremsen schon 1991? Aber ich ahne, was Du meinst … ;o)

    VG
    Iwo

  4. Dingenskirchen sagt:

    @Daniel K.:
    Nach allem, was ich bisher über Georg gelesen und gehört habe, baut er die Räder exakt so, wie seine Kunden es wünschen. Um es mal so zu sagen: der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht der Ente.

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