Britische Marke mit belgischen Wurzeln: Flandria Bikes

Was haben Radsport-Legenden wie Freddy Maertens, Joop Zoetemelk, Roger de Vlaeminck, Sean Kelly oder Joaquim Agostinho gemeinsam? Genau: sie alle fuhren in den Sechziger und Siebziger Jahren für das belgische Profiteam Flandria auf Rädern gleichen Namens.

Während sich das 1959 gegründete Team 1979 wieder auflöste, war es mit der 1940 entstandenen Fahrradmarke Flandria (die auf einer langen Fahrradtradition seit dem 19. Jahrhundert fußte) 1981 vorbei. Immerhin wurden zu Spitzenzeiten in den 60ern jährlich satte 350.000 Fahrräder produziert.

Der Neustart der Marke erfolgte 2002, als zwei britische Brüder die Markenrechte erwarben und ab 2004 wieder mit einer Produktpalette belebten. Heute bietet die Marke Flandria fünf Rahmenmodelle aus Carbon, Alu und Stahl mit der überlieferten, rot-weißen Rahmenlackierung.

Für mich interessant ist natürlich vor allem das Rennradmodell mit gemufftem Stahlrahmen aus Columbus SL Rohrsatz, Stahlgabel für 1 Zoll Ahead-Steuersätze sowie viel Chrom an Gabel, Kettenstrebe und Ausfallenden. Die Muffen sind goldfarben liniert und auch das Anlötteil für den Umwerfer ist verchromt.

Rahmen und Gabel werden in Belgien gefertigt und sind für 1.599 Pfund (ca. 1.915 Euro) zu haben. Das Ganze gibt es auch noch in einer Track-Ausführung zum gleichen Preis.


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