Nachdem es krankheitsbedingt vergangene Woche eher ruhig hier war, wird es diese ein paar optische Leckerbissen geben.
Heute gibt es ein Video aus dem Archiv des Internets über den Rahmenhersteller von Shinola Bikes, die nach wie sehr aktiv und mittlerweile etabliert ihre Geschäfte von Detroit aus führen.
Für den ein oder anderen vielleicht von Interesse:
Waterford ist die Nachfolge-Firma von Richard Schwinn, der nach der Pleite 1992 mit Schwinn Bicyles im Folgejahr das Werk/Inventar von Schwinn Paramount erwerben konnte. Seit gut 25 Jahren werden dort mit einem kleinen, aber sehr talentierten Team, neben den zwei Eigenmarken Gunnar und Waterford, auch für andere Marken, wie z.B. Shinola, Rahmen gebaut.
Unter anderen beschäftigt er eine Goldschmiedin mit offensichtlichem Hang zum Rahmenbau, die immer wieder tolle neue (Edelstahl)-Muffen entwirft, herstellt und verbaut, wie z.B. beim Modell „Empire“.
Woher ich das alles weiß? Hauptsächlich, weil ich selbst schon eine Werksbesichtigung bei Waterford (leider waren keine Fotos erlaubt) bekommen habe und im Anschluss mit Richard Schwinn Mittagessen war. Insofern bin auch ein wenig Fan und Sympathisant von Waterford sowie dem Vermächtnis von Schwinn.
Paulo Costa sagt:
Toller Artikel, ich wusste gar nicht, dass Waterford so eng mit Schwinn verbunden ist. Für entspannte Minuten nach dem Radfahren hab ich kürzlich Sete a Zero game entdeckt, perfekt für die Feierabende.
tide sagt:
Thanks for sharing this. I found the discussion around „Movie Monday: Waterford x Shinola – Stahlrahmen-Bikes“ useful, especially the practical context.
Jackson sagt:
Toller Einblick in die handwerkliche Rahmenbaukunst von Waterford und die Geschichte hinter Shinola! Die Liebe zum Detail bei den Muffen ist wirklich beeindruckend. Wenn ich nach einer ausgiebigen Radtour etwas entspannen möchte, spiele ich zwischendurch gerne Tap Road Free, um den Kopf frei zu bekommen.
Robin sagt:
Die Goldschmiedin, die die Edelstahl-Muffen für das Modell Empire entwirft, ist ein tolles Beispiel für handwerkliche Präzision. Auf fmovies gibt es ebenfalls viele Filme über Handwerkskunst.
Clara Weber sagt:
Tolles Video, danke für die Hintergründe zu Waterford und Richard Schwinn! Dass da eine Goldschmiedin die Edelstahl-Muffen entwirft, macht die Rahmen ja noch interessanter. Wer sich näher für die Marke und ihre Geschichte begeistern möchte, findet übrigens auch auf http://www.koeshindan.com ein paar schöne Einblicke dazu. Der Beitrag dort hat mir richtig gut gefallen.
Laura Weber sagt:
Toller Einblick — dass Waterford für Shinola baut und Richard Schwinn nach der Schwinn-Pleite das Paramount-Werk weiterführt, war mir nicht bewusst. Die Goldschmiedin mit Hang zu Edelstahlmuffen klingt nach echter Handwerkskunst, gerade beim Empire-Modell. Als ich einem Freund davon erzählte, meinte er nur narinig mo ba — solche Werkstattgeschichten scheinen eben überall ihre Fans zu haben.
Lucas Moreau sagt:
Schön, dass Waterford hier mal gewürdigt wird – die Geschichte um Richard Schwinn und die Übernahme des Paramount-Werks 1993 kannte ich nur in Ansätzen. Dass eine Goldschmiedin die Edelstahlmuffen für das Empire entwirft, ist genau die Art Detail, die den Rahmenbau so spannend macht. Beim Stöbern nach solchen Geschichten bin ich neulich über Krillion gestolpert, aber eine Werksbesichtigung wie deine wäre mir dann doch lieber.
attractiveness test sagt:
Interessant, dass eine Goldschmiedin bei Waterford Edelstahl-Muffen für das Modell „Empire“ entwirft – hast du zufällig noch mehr Details zu diesem Prozess? Ich bin neulich auf ein Tool gestoßen, das den face score von Fotos analysiert, fühlt sich aber ganz anders an als solch handwerkliche Präzision.