Weder Fisch, noch Fleisch: Donkelope Randonneur

Im Grunde mag ich ja die Verbindung von alt und neu, also beispielsweise die Kombination klassischer Rahmenkonstruktionen mit modernen Antrieben. Oft passt das einfach harmonisch, wogegen in manchen Fällen das Ganze weniger gelungen scheint.

Mit diesem Randonneur von Donkelope Bikes etwa komme ich irgendwie nicht klar, wobei man hier sicher den Rahmenbauer in Schutz nehmen muss und die “Schuld” auf den Kunden abwälzen kann. Und wobei man beachten sollte, dass das alles nur eine Frage meines persönlichen Geschmacks ist.

Beispielsweise finde ich Aerofelgen an klassischen Stahlrahmen irgendwie deplatziert. Der Gates Riemen ist als Antrieb mit einer Nabenschaltung OK, leider gibt es dafür keine klassischen Kurbeln … und die verbaute SRAM-Kurbel … naja. Die Jtek-Lenkerendschalter sind auch nicht gerade hübsch. Und der feine Randonneur-Frontgepäckträger passt so gar nicht zum Heckmodell.

Irgendwie schade, der hübsche Rahmen hätte m.E. etwas mehr Ausstattungsliebe verdient. Aber wer weiß schon, was genau dahintersteckt.

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1 Kommentar

  1. Christoph sagt:

    Mich stören da ganz andere Dinge, zum Beispiel, dass der Rahmen trotz Maßfertigung ein deutlich über das Oberrohr hinaus ragendes Lenkkopfrohr hat, für eine angenehm geringe Überhöhung aber zusätzlich auch noch einen ansteigenden Vorbau benötigt. Da es der Person, die dieses Rad fahren wird, anscheinend nicht an Innenbeinlänge gebricht (soweit sich das aus dem Verhältnis Sattelhöhe-Oberrohrlänge ableiten lässt), hätte der Rahmen durchaus auch etwas höher sein dürfen. Irgendwann wird dieses Sloping-um-jeden-Preis-Vermeiden einfach etwas albern, zumal keine Muffen irgendwelche Winkel vorgegeben hätten.

    Meines Erachtens passt der vordere Träger viel weniger ins Bild als der (zugegeben: wenig elegant montierte) Cargo hinten. Erstens ist er das einzige silberne Teil, zweitens handelt es sich um ein (modifiziertes) Konfektionsmodell von Velo Orange, das keine Möglichkeit bietet, Lichtkabel elegant zu verlegen. Die Platzierung so weit vorn ist auch alles andere als ideal, möglicherweise aber erforderlich, weil das Lenkkopfrohr so kurz ist. Hier wäre ein Custom-Träger mit integrierter Führung für das Lichtkabel und Lampenhalter wirklich sinnvoll gewesen. Der hätte dann auch gleich mit einem weniger dubiosen Decaleur ausgestattet werden können…

    Die Hochprofilfelgen, die Kurbel und der Gates-Riemen sind technisch sinnvoll und daher berechtigt. Fragwürdig finde ich die Kombination der stark vorgebogenen, recht filigranen Gabel mit einer Scheibenbremse. Ich könnte mir vorstellen, dass sogar die BB-7 ausreichend Kraft einleitet, um die Gabelscheide zu verdrehen.

    Ästhetisch höchst bedenklich sind der braune Sattel und das gelbe Lenkerband, besonders in dieser Kombination. Aber das Rad muss ja dem Fahrer bzw. der Fahrerin gefallen…

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