Sweet Ride and Sour Bikes

Schon mehrfach wurde ich von Lesern auf die neue Marke SOUR Bikes aus Dresden aufmerksam gemacht, wobei ich selbst schon vor einer Weile über deren Instagram-Account gestolpert war, der schon seit März diesen Jahres mit sehenswertem Inhalt gefüllt wird.

Trotzdem erst jetzt ein Post, weil die Informationslage bis vor kurzem einfach noch ein wenig dünn war, sprich es keine weiteren Auskünfte über Modelle und Verfügbarkeiten gab.

Erfreulicherweise kann SOUR aber seit letzter Woche mit mehr Infos aufwarten, wobei man sich noch immer mit finalen Details und Preisen zurück halt.

Trotzdem nun vorab ein erste kurze Übersicht über die derzeit sechs vorgestellten Modelle, wobei ich in diesem Post nur vier behandeln werde, da ich bei selbigen auch direkt mit ordentlichem Bildmaterial versorgt wurde.

PURPLE HAZE

Das PURPLE HAZE ist äußerst vielseitig, wie man auf den Bildern nur unschwer erkennen kann. Gleiche Rahmenbasis, aber stark unterschiedliche Aufbauten. Gefahren werden kann es z.B. mit 700x50c als „Monster-Crosser“ oder mit 650b x 2.1 Bereifung im Bikepacking-Modus.

weitere Fakten:

  • zwei verschiedene Gabelversionen (Carbon mit Schutzblech-Ösen/Aluminium mit vielen Ösen für Anything-Halter o.ä. und Front-Träger
  • 142x12mm Steckachse
  • BSA Tretlagerhülse
  • Flatmount Aufnahme am Heck (140mm)
  • externe variable Zugverlegung (1-fach/2-fach)
  • sechs Rahmengrößen

CLUELESS

Das CLUELESS kann Gravel und Straße, was man auch als Allroad bezeichnen kann. In Kombination mit Schutzblechen sind noch immer 35mm Reifen montierbar, sodass auf dieser Basis auch ein toller Commuter gebaut werden kann.

Faktenlage:

  • passende Carbon-Gabel erhältlich
  • 142x12mm Steckachse
  • BSA Tretlagerhülse
  • Flatmount Aufnahme am Heck (140mm)
  • externe variable Zugverlegung (1-fach/2-fach)
  • sechs Rahmengrößen

CRUMBLE

Als bekennender Mountainbiker ist das CRUMBLE auf jeden Fall ein Trail-Gerät, das bei mir Interesse weckt, vor allem weil die insgesamt fünf Rahmengrößen mitwachsen sich aber auch teilweise überschneiden. Soll heißen: Die ersten zwei Größen, also S und M, gibt es als 650b Variante, wobei es das M dann auch bis XL in 29er-Radgröße gibt.

Faktencheck:

  • komplett interne Zugführung am Hauptrahmen
  • konisches Steuerrohr (EC34 oben, EC44 unten)
  • Kabelführung für versenkbare Sattelstütze von unten
  • 148x12mm Steckachse, somit Boost ready
  • Federweg für 120-140mm Gabeln
  • BSA Tretlager
  • 160mm Postmount Aufnahme am Heck
  • Reifenbreite bis 65mm, wobei rein rechnerisch, aber sicherlich auch felgenabhängig, eine 2,6″ Reifenbreite (66,04mm) noch passen sollte.

BAD GRANNY

Klunkertime! BAD GRANNY ist ganz offensichtlich ein Klunker, aber ein moderner Klunker. Auch wenn die Bilder das Gegenteil vermuten lassen. Die „böse Oma“ ist nicht wirklich in der Stadt zuhause, sondern kann auch mit Federgabel und Kettenschaltung eine Menge Spaß im Wald machen.

Ganz bewusst habe ich an dieser Stelle ein wenig mit Fotos gespart, weil ich bereits eine BAD GRANNY als Testrad im Keller stehen habe und darüber im neuen Jahr berichten werde. Man darf also gespannt sein…

Tatsachen:

  • Zwei Rahmengrößen
  • 29×2.2“
  • Kabelführung für versenkbare Sattelstütze von unten
  • 142x12mm Steckachse
  • wahlweise Singlespeed oder Kettenschaltung
  • Einbauhöhe für Federgabeln mit 90mm bis 110mm Federweg oder passende Starrgabel von SOUR
  • Tretlager-Exzenter (BSA Gewinde)
  • IS2000 Bremsaufnahme

Preise sind, wie eingangs erwähnt, noch keine bekannt, sollten aber durch die Fertigung in Taiwan in moderatem Bereich bleiben.

Lieferbar werden die ersten Modelle, zu Beginn Rahmenkits zum Selbstaufbau, ab Februar 2019 sein.

In jedem Fall lohnt sich auch noch ein Blick auf die Seite von SOUR Bikes, weil dort seit letzter Woche auch ein pdf-Book mit Geometrie-Tabellen veröffentlicht wurde.

 

 


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