Warum größer einfach besser ist: DirtySixer erklärt das 36er

Über DirtySixer Bikes und ihren Hang, am ganz großen Rad zu drehen, habe ich hier schon berichtet. Nun hat DirtySixer Gründer David Folch ein Video drehen lassen, dass die Beweggründe und Vorteile der Riesenräder mit Stahlrahmen anschaulich aufzeigt.

Also: Wer auf besonders großem Fuß lebt und fährt, sollte vielleicht einen Blick darauf werfen:



5 Kommentaren

  1. David Folch sagt:

    Hello Iwo! DirtySixer bikes will be at Eurobike with this bike here: http://www.cycleexif.com/dirtysixer-36er
    It is for sale actually!
    Cheers

  2. anton sagt:

    Da es halb zum Thema passt, Räder für große (hier: schwere) Radler zu finden oder zu bauen: http://www.bicycling.com/bikes-gear/trends/students-designing-first-ever-bike-for-overweight-riders

  3. Dingenskirchen sagt:

    @anton: „first-ever bike for overweight riders“ klingt nett.

    Seit wie vielen Jahren ist eigentlich das Schauff Sumo schon auf dem Markt?

  4. Iwo sagt:

    Hier geht es nicht um ein Reiserad mit hohem zugelassenem Gesamtgewicht inkl. Gepäck, sondern um ein speziell für extrem übergewichtige Menschen konstruiertes Bike. Hier dürften auch Standardkomponenten für Laufräder und Sattelstütze etc. nicht reichen. Leider haben sie ihr Crowdfundingziel nicht erreicht. Aber bei 70 Mio. (!!!) potenziellen Kunden in den USA gibt es ja vielleicht bald auch einen Hersteller, der sich darum kümmert.

    VG
    Iwo

  5. Dingenskirchen sagt:

    Nun, das Sumo mag zwar gelegentlich von mehr oder weniger Normalgewichtigen als Reiserad genutzt werden, in der Mehrzahl der Fälle dürfte es aber als Alltags-/Tourenrad für Übergewichtige (ab 150 kg; auch 200+ sind für das Rad an sich nicht zwingend ein Problem, nur Verschleißteile wie insbesondere Sättel und Sattelstützen müssen häufiger ersetzt werden) genutzt werden.

    Dass das Marktsegment „schwergewichtige Fahrer“ Potential für mehrere Anbieter hat, möchte ich gar nicht bestreiten, und jede Initiative, die dazu führt, dass mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind, finde ich grundsätzlich begrüßenswert. Marketing-Bullshit à la „first-ever“ begrüße ich hingegen nicht.
    Und deswegen finde ich es auch nicht allzu schade, dass das Crowdfunding gescheitert ist. Wer schon bei so einer Behauptung (die in weniger als 5 Minuten durch jeden Laien überprüft werden könnte) krachend an der Realität scheitert, der baut auch bei der Konstruktion des Fahrrads noch den einen oder anderen Bock ein (und das ist durch Laien nicht mehr in 5 Minuten überprüfbar).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

61 − 57 =