Deshalb Stahlrahmen

Warnung: Erhöhte Pathosgefahr! Ihr müsst Euch Eurer Tränen bei der Lektüre nicht schämen ;o)

Ich könnte an dieser Stelle die überzeugenden technischen Vorzüge eines Stahlrahmens präsentieren, wie es beispielsweise Achim Nöll auf seiner Website ausführlich tut und wie es von Georg Blaschke (Gebla) ebenso ausführlich relativiert und objektiv eingeordnet wird. Aber darum geht es mir nicht. Für mich geht es beim Thema Stahl um mehr: Leidenschaft, Ästhetik, Stil, Individualität und Understatement.

Ohne Übertreibung: ein handwerklich gefertigter Stahlrahmen hat eine Seele und eine Persönlichkeit, während ein Alu- oder Carbonrahmen für mich ein kühles, technisches Produkt ist (auch wenn die enorme Hässlichkeit der ersten Modelljahre inzwischen meist passé ist).

Die zierliche, filigrane Eleganz eines Stahlrahmens verführt dazu, ihn berühren zu wollen. Nicht um zu wissen, wie schwer er ist, sondern um ihn persönlich kennenzulernen. Das ist wichtig, denn hochwertige Stahlrahmen können einen über mehrere Jahrzehnte begleiten. Sie werden zum treuen Freund und Begleiter und nur selten zum leistungsverdammten Sportgerät degradiert.

Einen muffenlos gelöteten Stahlrahmen zu bauen ist Kunst bzw. ein Kunsthandwerk. Wie sich die schlanken Rohre aneinanderschmiegen, als ob sie eins wären, verzaubert einfach. Als ich mein Nöll T3 vor 15 Jahren erstmals in den Händen hielt, stockte mir der Atem. Ich konnte einfach nicht glauben, dass so ein Verarbeitungsniveau und solch ein Fahrgefühl mit enormer Stabilität und gleichzeitig höchstem Komfort möglich wäre. Heute setzen zum Glück immer mehr Stahlrahmen-Manufakturen diese „Fillet Brazed“ Technik ein, aus nackten Einzel-Rohren ein kunstvolles, edles und harmonisches Ganzes zu schaffen.

Nicht dass ich etwas gegen klassisch gemuffte oder geschweißte Stahlrahmen hätte, auch ihnen kann ich einiges abgewinnen. Auch die modernen, größeren Rohrdurchmesser, die zur weiteren Gewichtsreduzierung beitragen, können durchaus faszinieren. Aber ich bin nun Mal ein altmodischer Traditionalist mit teilweise modernen Ansprüchen.

Und vor allem zählt der Werkstoff Stahl. Ich kann mit dem unaufhörlichen und massenkompatiblen „Leichter-Schneller-Steifer-Wettbewerb“ der Alu- und Carbon-Industrie nichts anfangen. Ein Stahlrahmen-Bike zu fahren ist für mich dagegen ein klares Statement in Richtung „Ich habe meinen eigenen Stil“ und „Ich kann wenn ich will, aber ich muss nicht“ und „Ich folge keinem Trend, ich gestalte meinen eigenen“ und “Ich möchte ein Fahrrad, das meiner Persönlichkeit entspricht und nicht nur meinem Bedürfnis, von A nach B zu kommen”.

Stahl lebt und verströmt einen besonderen Duft, wie Stahlrahmen-Legende Dario Pegoretti es nennen würde. Ich freue mich darüber, dass wieder mehr Radler das zu erkennen scheinen. Und ich bin begeistert darüber, dass es wieder neue, höchst innovative Manufakturen gibt, die Ihre Rahmenbaukunst der Leidenschaft Stahl verschrieben haben. In Deutschland, überall in Europa und vor allem in den USA, wo sich der Bau von Stahlrahmen zu einer neuen Form von Kunsthandwerk entwickelt hat und eine wahre Rennaissance erlebt.

In der rechten Spalte dieses Blogs finder Ihr die wahrscheinlich umfassendste Liste mit Stahlrahmenbauern weltweit. Ergänzungen und Tipps ausdrücklich erwünscht!!!

Über sie werde ich hier im Stahlrahmen-Blog berichten. Damit die ohnehin wachsende Gruppe der Stahlrahmenfreunde weiter wächst.

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44 Kommentaren

  1. Jean-Marie sagt:

    Ein Freund hat mir den link gegeben. Ich fahr – aus oben genannten Gründen – nur Stahlrahmenräder.
    Ich bin mir – objektiv – im Klaren darüber, dass Carbon oder auch Aluräder sehr viel Fahrspass bereiten können. Auch will ich gerne glauben, dass ein hochkarätiges modernes Alu- oder Kohlefaserrad eine tolle Maschine für die meisten Leute darstellen und wohl auch sind. Nur: sie sind – sujektiv -nicht mein Ding.
    Ich hab – aus oben genannten Gründen – sogar meine lebenslange Motorrad- und Gespannleidenschaft – an den Nagel gehangen, um mir für den Preis meines letzten Mopeds… ein Rad auf Mass bauen zu lassen. Aus gemufftem Stahl, versteht sich.
    Natürlich sagen mir alle, ich sei verrückt.
    Ich bin vom genauen Gegenteil überzeugt.

  2. Iwo sagt:

    Ja Stahl zu fahren ist einfach eine subjektive Entscheidung. Deshalb sind STW-Werte und Laborvergleiche auch vollkommen nutzlos. Man kommt mit jedem Rad von A nach B. Es ist eben die Frage, wie man dorthin kommen möchte. Eine Frage des individuellen Stils, weniger der Funktion.

  3. Alexander Kurtchitski sagt:

    Mir geht es nicht nur um den Stil. Ich finde, in einer Stadt mit Schlaglöchern, Bordsteinen, Kopfsteinpflastern usw. gibt es nur eine Möglichkeit, ohne blöde und in unserem Fall auch ziemlich unnötigen Federgabeln zu fahren. Die an den Ampeln und bergauf einfach nur stressen. Immer wieder cool zu hören, wie die Jungs da hinten am Pumpen sind :)

  4. Klaus Becker sagt:

    “Only steel is real”
    Fernab jeglicher Modewellen kommen für mich nur Stahlräder in Frage. Es ist halt was anderes auf einem Bike zu sitzen, was maßangefertigt ist und wo man bei der Entwicklung mit dem Schweißer sich austauschen kann. Und zum Faktor Gewicht kann ich nur sagen: Die größte Ersparnis bietet immer noch der Körper ( jedenfalls bei mir).

  5. Ralph Stieper sagt:

    Vielen Dank für diesen Bericht, denn auch ich war kurz davor, mich dem ” schneller höher weiter Trend ” hin zu geben. Fahre zwar erst seit einem Jahr ein Dawes Kickback Mountainbike aus England, doch hat mich die Geometrie des Stahlrahmens, die Verarbeitung und vor allem die Dynamic, die das Rad entwickelt, einfach überrascht.
    Und ja, diese Bikes haben einfach ihre eigene Persönlichkeit.

  6. Iwo sagt:

    Hallo Ralph,

    ja es ist nie zu spät für den Weg der wahren Erkenntnis ;o)
    Die meisten sind überrascht, wenn Sie das Fahrgefühl eines Stahlrahmens mit dem anderer Werkstoffe vergleichen. Nur vergleichen eben noch nicht so viele. Aber es werden immer mehr …

    Viel Spaß mit dem Dawes!
    Iwo

  7. Elmar Dunkel sagt:

    Hallo Iwo,

    super – super – super ! Auch ich fahre nur Stahl, aus genau den Gründen, die Du anführst. Allerdings (fast) alles gemufft, gerne aus Italien (Colnago, Basso, Bianchi), gerne mit Unterrohrhebeln und viel Silber – so wie ein anderer Blogger im Eingangforum als Gruß schreibt: “Chrom statt Carbon!” Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Viele Grüße, Kette rechts

    Elmar

  8. Iwo sagt:

    Hi Elmar,

    danke – danke – danke. Und runden Tritt mit deinen Chrom-Italienern ;o)

    Viele Grüße
    Iwo

  9. Holle sagt:

    Dieser Blog hat mindestens so viel Seele wie die Stahlrahmen selbst.
    Es geht hier nicht um pure technische Daten, vielmehr zählt hier das Gefühl und die Ästhetik, das was Stahlrahmen ausmacht.
    Ich bin wieder auf den Weg des Stahls zurückgekehrt, durch den Kauf eines gebrauchten Giant-Rennrades. Inzwischen baue ich mir ein Stadtrad aus einem wohl recht seltenen Giant-Koga Rahmen auf, mit Rahmenschalthebeln, wie damals.
    Herzlichen Dank für die vielen Anregungen!
    Holger

  10. Iwo sagt:

    Was für ein schönes Kompliment, vielen Dank!!! Und viel Spaß mit dem Giant-Renner und dem stählernen Stadtrad.

    Grüße
    Iwo

  11. Martin Zink sagt:

    Mensch bin ich froh deine Webseite gefunden zu haben!

    Diese geballte Ladung Stahl die einem hier so betörend und filigran entgegen strömt, ist aller Ehren wert!

    Als ich mir im Jahre 2000 einen MTB-Stahlrahmen von Achim Nöll bestellt habe, wurde ich von vielen meiner Bikekollegen belächelt. Es war die Zeit wo alle von Carbon redeten und ein Hightech-Teil unter sich haben wollten.

    Ich wollte meinem Naturell entsprechend, einen Klassiker!

    Als ich dann den Rahmen in Händen hielt war ich sofort verliebt und habe ihn nur mit erlesenen Komponenten bestückt. Ich durfte ihn inzwischen mehrere tausend Kilometer begleiten und er hat mich, für die liebevolle Pflege die er erfahren hatte, noch nie im Stich gelassen!

    Nun bekommt er eine Freundin, … ein Rennlady für die Straße, … und natürlich aus STAHL!

    Und jetzt habe ich die angenehme Qual der Wahl dank deiner Stahl-Sammlung hier.
    Chapeau und in tiefer Verneigung der Arbeit hier!

    Herzliche und stählerne Grüße aus dem Schwarzwald,
    Martin

  12. Iwo sagt:

    Hi Martin,

    freut mich sehr, dass Du dem Stahl so treu bist. Und vielen Dank für die vielen netten Worte für das Stahlrahmen-Blog!! Ich hoffe, Du findest hier Deinen Traumrenner in Stahl.

    Viele Grüße in den Schwarzwald
    Iwo

  13. Mulhouse sagt:

    Bin vor einigen Jahren diverse Scapin Rennradrahmen gefahren. Wirklich eine Welt für sich was das Design und Verarbeitung angeht.
    Was mir allerdings anlässlich der Stahl-Renaissance etwas auf den Keks geht ist die Überhöhung des Werkstoffes Stahl. Mit den meißten Stahlfans ist es wie mit Moulton oder Brompton Nutzern. Es reicht ihnen nicht beweisen zu wollen das die Räder gleichwertig zu einem “normalen” Rad sind, es wird auch an der Legende der Überlegenheit gesponnen. Und das stört mich, wenn ein Werkstoff überhöht wird.

  14. Iwo sagt:

    Da gebe ich Dir Recht. Jeder soll fahren, was er/sie möchte. Es gibt nicht besser oder schlechter, sondern nur den eigenen Geschmack. Aber man darf ja begeistert sein … ;o)

    Viele Grüße
    Iwo

  15. Mathias sagt:

    Eine sehr schöne Seite ist das hier. Ich selbst fahre auch aus subjektiven Geschmacksgründen Stahlrahmen. Mein Hauptrad ist ein gemuffter Stahlrahmen von 1978, Union-Race in Holland-Orange. Bis auf die Laufräder, Sattel und Lenker ist die gesamte Technik ebenfalls die Erstausstattung, komplett Shimano 600 EX und alles läuft perfekt.
    Das Alter bzw. die Haltbarkeit, das schlanke, filigrane und wunderschöne Dasein der Stahl-Rennrad-Rahmen hat mich einfach schon seit 10 Jahren in seinem Bann gezogen. Mein ältester Rahmen den ich besitze ist ein Diamant Modell 67 von 1942. Er hat keine Macken, kein Rost und noch immer die Erstlackierung (bitte keine Anfragen, der Rahmen ist unverkäuflich, da Erbstück meines Großvaters). Ich fahre dieses Rad höchstens an sonnigen freien Tagen und danach wird es immer wieder komplett geputzt, gefettet und wieder an die Wand gehängt. :)
    Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen das moderne Rennräder für eine solche Ewigkeit gebaut werden. :) Wobei ich bin schon mit Carbon-Rahmen gefahren, sie fahren sich toll! Aber ich mag die eleganten Stahlrenner einfach zu sehr!

    Um auf die Seite noch einmal kurz zurück zu kommen, dies ist wirklich eine sehr schöne Arbeit und ich werde diese Seite bestimmt noch mal in Augenschein nehmen wenn ich mein nächsten Bike bauen/restaurieren werde.
    Um es in Facebook-Manier zu sagen, “Like it!”

    Gruß
    Mathias

  16. Bergteufel sagt:

    Habe diese Website vor etwa zwei Wochen zufällig beim surfen gefunden und bin begeistert. Fahre selber seit 20 Jahren MTB und etwa seit 15 Jahren Renner. Natürlich einen Cromo-Renner. mit bedauern habe ich gelesen das Fixie Inc. aufgibt. Habe mir gerade auf Fahrrad de. noch einen Betty Leeds Rahmen bestellt.Trotz intensiver Recherche habe ich noch keine seriöse Seite gefunden die dezediert die Unterschiede zwischen den C..Rohren erklärt. Cromo oder 4130 cromo oder Zona Life, Spirit, Aelle. Naja, freue mich auf meinen neuen Rahmen für mein Custom-Bike. Vielleicht findet sich jemand der mich bei Gelegenheit bezüglich der verschiedenen Columbusgeröhre aufklärt.
    Liebe Grüße vom Bergteufel

  17. Christophe Frommelt sagt:

    Hab Kommentare und Argumente zu den Vor- und Nachteilen gelesen und stimme vielen Stahlradfahrern zu. Alu und Verbundstoff sind bei Renn- und Strassenrädern beides Materialien, die den Bau von leistungsfähigen und leichten Rahmen erlauben; das heisst aber nicht, dass all diese Rahmen auch diese Qualitäten besitzen. Umgekehrt sind die wenigsten Carbon und vor allem Alurahmen komfortabel, viele vermitteln auch nicht ein angenehmes Fahrgefühl wobei es auch Ausnahmen gibt (ich hatte Villiger Bachata Alurahmen und der war zwar etwas schwer, aber relativ komfortabel und vermittelte ein präzises Fahrgefühl).
    Es ist erstaunlich, dass so viele Fahrer für etwas weniger Gewicht die Vorteile eines guten Stahlrahmens ausser Acht lassen (Komfort, Langlebigkeit, Fahrspass).

  18. Ingo Wijchers sagt:

    Ich fahre jetzt seit 2 Jahren ein Stahlrennrad von Peugeot,baujahr 1977. Mein Nachbar hatte es zum Sperrmuell gesetzt. Ich habe es gerettet,es war total verdreckt,nach dem putzen kam ein neuwertiger Stahlrenner zum vorschein. Es war Liebe auf den ersten Blick.

  19. walter wolf sagt:

    hallo ivo
    ich fahr zur zeit 4 stahlräder
    2souls,dailled.pulcro und einen uralten winora rahmen als fixie
    und suche gerade einen stahlfully rahmen mit zeitgemäßer geo
    das cotic ist ein guter anfang leider bekomm ich keine rohloff rein

    schön ist das es immer noch genügend stahlfreunde gibt

    ps:noch ein stahlbauer http://www.witchbroom.ch/

  20. Iwo sagt:

    Hallo Walter,

    … und das es immer mehr Stahlfreunde werden. Danke auch für den Tipp!

    Viele Grüße
    Iwo

  21. Chris sagt:

    Ich fahre auch seit Jahren einen Stahlrahmen, vor allem auch weil er mir irgendwie weicher erscheint und ich nicht unbedingt eine Federgabel brauche.
    Alu-Rahmen sind teilweise so hart, dass man ohne Federgabel und / oder fette Reifen gar kein angenehmes Fahrgefühl mehr zustande bekommt.

  22. Bike Hunter sagt:

    Stahlrahmen ist etwas für Männer und Carbon für Weicheier.

  23. Tilman sagt:

    wieso Stahl?
    - für einen Maschinenbauer das einzig richtige Material (bin ja selbst keiner ;o)
    - wer mal einen richtig guten Stahlrahmen unter dem Hintern hatte, gibt ihn nie wieder her …
    … ich bin mir sicher, wenn heute Stahl als neues Rahmenmaterial auf dem Markt käme, würde es einen Hype sondersgleichen auslösen – die Qualitäten sind unumstritten. Doch man muss die Kunst des Stahlbaus halt auch beherrschen – und das will heute (vielleicht zum Glück?) nicht jedermann bezahlen

  24. Conny sagt:

    Leute, ich bin infiziert, es gärt. Meine Rahmendaten habe ich schon. Auch wenn ich überzeugt bin, dass die Komfortkomponente von Stahlrahmen hoffnungslos überbewertet ist – 0,2 Bar Unterschied im Reifendruck machen sicher mehr aus … – lasse ich mich gerne von den Vorzügen von Stahl überzeugen. Wenn sich die Bikebranche teilweise das “grüne Mäntelchen” überhängt, dann sollte man auch konsequent sein. Alu (Energie) und Carbon (Recycling) gehören sicher nicht dazu. Die wahren Gründe für Stahl haben etliche Blogger zu Genüge erörtert. Das Fahrrad geht seinen Weg, weniger über rationale Argumente als über die Radkultur und Lebensstile. Stahlrahmen und individuelle Aufbauten sind ein kleiner Teil davon. Wie gesagt, ich bin infiziert.

  25. Iwo sagt:

    Auch für späte Einsichten ist es nie zu spät … ;o)

  26. Pingback: Stahl oder Alu - RoadBike

  27. Peter Müller sagt:

    Du bist der Grund weshalb ich jetzt ein Stahlrad fahre, ein Surly Karate Monkey.
    Ich hab dem verliebten Geschwafel geglaubt wie toll ein Stahlrahmen ist.
    Und was soll ich sagen?
    Es stimmt!
    Ich habe auch noch ein Alu Crossrad (nur 8,4 kg) mit dem bin ich diese Saison schon
    350 km gefahren, mit dem Surly 5.300 km.
    Für deine Überzeugungsarbeit herzlichen Dank.
    Peter

  28. Iwo sagt:

    Hi Peter,

    das höre ich gern!! Es ist nie zu spät, um endlich “vernünftig” zu werden ;o)

    Viele Grüße + viel Spaß mit dem Surly
    Iwo

  29. Hans-Jörg Lauer sagt:

    Hallo alle zusammen!
    Endlich ab ich Gleichgesinnte gefunden.
    Besitze ein MTB Bj.1993 Checker Pig CPX 2050.Der Rahmen ist ungefähr der hier:
    http://columbusmaxbikes.blogspot.de/
    Bin auch ein Stahlrahmenfreak irgendwie notgedrungen aber auch weil mich noch kein Verkäufer von Alu oder gar CFK überzeugen konnte.
    Aber auch weil ich zarte 112 kg wiege ;-) und natürlich sind 1000€ auch ne Menge fürn
    neues Bike.
    Danke,mfg,Jörg.48,Saarland.

  30. Hans-Jörg Lauer sagt:
  31. Karl Fischer sagt:

    Hallo,
    tolle Seite, die mich oft von der Arbeit abhält! Ist Euch die Marke “nomoto” aus Hamburg Ottensen bekannt (www.wunschrad.de)? Woher die ihre Rahmen bekommen, was zur Qualität usw. zu sagen ist?
    Vielen Dank im Voraus, Karl.

  32. Iwo sagt:

    Hallo Karl,

    bekannt ja, allerdings weiß ich auch nicht mehr. Woher sie die Rahmen bekommen, werden sie Dir sicher auf Anfrage sagen.

    Viele Grüße
    Iwo

  33. Hallo Iwo,

    danke für die Aufnahme unserer kleinen Schmiede TANNENWALD in Dein Herstellerverzeichnis.

    BACK TO THE ROOTS

    Mit den besten Grüßen
    Rüdiger Kupper

  34. stephan sommer sagt:

    Hallo Iwo,
    ich fahre seit fast 20 Jahren ein Dawes Synthesis aus 653 Reynolds mit Deore LX Ausstattung. Leider nicht regelmäßig, aber ich bin immer wieder begeistert.
    Jetzt weiß ich warum !
    Danke

  35. Iwo sagt:

    Hi Stephan,

    ich wette, die Begeisterung wäre auch ohne Stahlrahmen-Blog vorhanden. Aber so freut es mich umso mehr ;o)

    Grüße
    Iwo

  36. Hallo,

    ich fahre seit 13 Jahren ein Pinarello Treviso mit Columbus-Rohren. Sollte ich nochmal ein neues Bike brauchen, dann wird es auf jeden Fall wieder einen gemufften Stahlrahmen haben.
    Ich habe meine Ausbildung in einem Stahlwerk gemacht und bin Heavy Metal Fan. Was hätte ich für eine Wahl? ;-)

    Grüße
    Joachim

  37. Marcus sagt:

    Hi,

    ich wollte mal fragen ob du mir evt einen tip bezueglich Rahmen geben kannst. Ich suche nach einem straßen Rahmen an welchen ich disk brakes, schutzbleche und hubgears anbringen kann. Und der Rahmen sollte relative leicht sein da ich das ding taeglich 4 Stockwerke hoch und runter tragen muß. Faellt dir dazu was ein? Stahl sollte es natuerlich auch sein.

  38. Marcus sagt:

    wollte noch Danke sagen da wars aber schon zu spaet, also Danke

    Marcus

  39. Jörg sagt:

    Moin, Moin!
    Wollte doch nur mal kurz über diese Stahlseiten surfen. Und was ist passiert? Gleich ein paar Stunden hängen geblieben! Verblüffend, wie viele gusseiserne Stahlfans es offenbar gibt. Ich fahre auch Stahl in Form einiger 50er bis 80er Jahre Rennräder und habe viel Spass damit. Trotzdem besitze ich auch zwei moderne Alurennräder und mag auch diese. Vielleicht bin ich noch nicht reif für die reine Lehre; kann ja noch kommen. Würde mich freuen, wenn Ihr auf meinem Blog vorbei schaut: http://st-pedali.blogspot.de/

  40. Weino sagt:

    Hallo Stahlburschen und -Mädels!
    1a-website – weiter so! Es ist eine echte Erleichterung zu sehen wieviele Fans das edle Schwermetall noch hat. Bin selbst mit Stahl in die RR Scene eingestiegen 1995 mit einem Magnani mit 105er Vollausstattung. Das war mein problemlosestes Rad überhaupt, wurde leider gestohlen. Danach folgte1997 ein wunderschönes gelbes Pinarello Stelvio mit 8fach Campa Athena. 2001 wurde ich dann dem Stahl abtrünnig mit einem Wilier Alpe d’Huez mit 9fach Campa Chorus/Record. Das Rad war merklich steifer aber auch unkomfortabler als das Stelvio. Dennoch hat es mir über viele Jahre gute Dienste erwiesen und ist bei jedem Italien-Urlaub mit im Gepäck zur Erkundung des Hinterlands während die family am Pool chilled … Leider hat diess Rad starkes Bremsrubbeln am Vorderrad bekommen, das sich auch durch Tausch der Bremsbeläge und Laufrad nicht korrigieren lies – hat hier jemand eine Idee woran das liegen könnte? Rahmen? Gabel? Aber ich schweife ab! 2011 habe ich mir dann aus gebeauchten Teilen ein Cannondale SuperSix mit Campa SuperRecord aufgebaut. Ein gnadenlos scharfes 7kg-Teil und auch einigermassen komfortabel. Doch JETZT ist es wieder so weit – ich bin wieder auf der Suche nach “Heavy Metal” (das Stelvio fährt mitlerweile meine Frau mit Begeisterung und rückt es nicht mehr raus …). Up the Irons & Grüsse aus Österreich!

  41. Pingback: 210.000 N/mm² » mikrophon.

  42. Ludwig Schroeder sagt:

    Hallo,
    habe diese tolle Seite erst jetzt entdeckt, obwohl ich schon seit fast 40 Jahren auf gemufften Stahlrahmen durch die Gegend rolle. Meine letzte Anschaffung war ein restauriertes Lightweight Torino. Es soll sich dabei um eine kleine Turiner Manufaktur aus den 60er handeln. Leider konnte ich bisher im Netz keine Infos zu Hersteller oder Modell finden. Besonders interessiert wäre ich an Vorlagen zu original Decals. Bin für jegliche Hinweise dankbar.
    Beste Grüsse
    ludwig

  43. Tobi sagt:

    Hallo,
    ich bin seit einiger Zeit begeisterter Leser dieser Seite und ein Fan von Fahrädern im Allgemeinen und von Stahlrahmen im Besonderen. Ich fahre selbst unter anderem ein Albuch Kotter Rennrad (teilmodernisiert) und baue mir derzeit ein Faggin möglichst originalgetreu wieder auf (80er).
    Außerdem fahre ich noch ein All Mountain Hardtail mit diesem Rahmen: http://www.production-privee.com/PBSCCatalog.asp?CatID=1321476
    Ich habe einige Zeit nach einem MTB Stahlrahmen gesucht, bis ich mich für den von Production Privee entschieden habe.
    Eventuell ist der ja auch etwas für die Liste von Stahlrahmenbauern/ -vertrieblern.

    Gruß
    Tobi

  44. Leo sagt:

    Bin zwar erst 16, habe mich jedoch schon vor etlicher Zeit für das Richtige entschieden.
    Hoffe auf eine lange gemeinsame Zeit mit meinem neuen Stahlrenner.
    Gruß an alle Stahlfahrer!!

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