Demon Frameworks – KS2000-1

KS2000-1

Ein kryptischer Projektname, den ich grade auch nicht auflösen kann, aber generell zeichnen sich Tom’s Kreationen eher durch eigens hergestellten Muffen aus, wie man in der Vergangenheit hier schon sehen konnte.

Da sieht die Sache im Folgenden aber doch wenig anders aus:

Laut Demon Homepage arbeitet Tom an einem Rahmen durchschnittlich 150 Stunden, also einen guten Monat. Ich wette beim KS2000-1 musste er nochmal ne gute Schippe drauflegen.

Unglaubliche 1,6 Meter Lotnaht wurden aufgetragen! Wobei das Löten selbst wahrscheinlich Spaß gemacht hat, aber das Verschleifen bei dieser Strecke sicherlich eine echte mentale und physische Herausforderung war.

Auch bei den geschlitzten Verstärkungsblechen sowie den Ausfallern ging er, im wahrsten Sinne des Wortes, eigene Wege. Sie wurden nämlich auf der hauseigenen Retro-CNC-Fräse und nicht, wie vielleicht vermutet, per Laser hergestellt.

Das Resultat kann sich mehr als sehen lassen und es wäre wohl eine kleine Schande, dieses Finish mit Lack zu verdecken, aber soviel sei an dieser Stelle gesagt: Es ist bereits geschehen…

Jetzt erfreuen wir uns aber einfach noch ein wenig am uns bekannten Status, der übrigens aus Reynolds 853 Rohren und Reynolds Speedstream Gabelbeinen sowie eigens gegossener Gabelbrücke erbaut wurde.

Übrigens ließ Tom vor ein paar Wochen bei facebook verlauten, dass er bereits digital an einer weiteren noch extremeren Version arbeitet. Man darf also gespannt sein, was da kommen mag.

Wer noch „ein wenig“ mehr über den Menschen Tom Wanderham lesen mag, dem sei das folgende Interview bei bikerumor empfohlen: Tom Warmerdam interviewed von Anna Schwinn.

 


2 Kommentaren

  1. Torsten Hatt sagt:

    Der Rahmen ist so gar nicht mein Geschmack. Ich finde ihn ästhetisch nicht überzeugend und konstruktiv macht das auch keinen großen Sinn. Die Versteifungen müßten ja theoretisch horizontal ausgeführt sein um die Flattterneigung zu verringern und nicht vertikal, wo der Rahmen konstruktionsbedingt eh schon ausreichend Stetigkeit besitzt. So wird er nämlich bockhart.

  2. Alex Clauss sagt:

    Ich glaube bockhart war die Intention vom Erbauer und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, muss man aber nicht.

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