Wie könnte man dieses Custom Bike nennen, das Teun Timmermans aktuell kreiert hat? Ich nenne es E-Fatbike Vintage-Cruiser. Andere Vorschläge sind herzlich willkommen!

Das sehr spezielle Bike baut auf einem Simplex-Stahlrahmen aus den 50er Jahren auf. Hinzu gesellen sich Laufräder von Surly, eine 3-Gang-Nabenschaltung, Gates Riemenantrieb und ein Elektro-Mittelmotor unbekannter Leistung, der auf 25km/h oder 45km/h gepolt werden kann.

TRP Scheibenbremsen sollen das Gefährt zum Stehen bringen. Der Akku mit unbekannter Reichweite wurde in einem Custom-Gehäuse unter das Oberrohr platziert. Die krassen Lampen vorne und hinten wurden auf LED-Technik umgerüstet und werden ebenfalls vom Akku befeuert.

Der Timmermans E-Fatbike Vintage-Cruiser ist für 5.990 Euro zu haben.

UPDATE: Wie ich gerade erfahren habe, gibt es RIH in dieser Form nicht mehr. Der Rahmenbauer Lester Janssen macht jetzt sein eigenes Ding unter Lester Cycles! der folgende Post ist also eher ein Blick in die Vergangenheit.

Die holländische Traditionsmarke RIH Sport gibt es bereits seit 1921. Seit damals wurden auf RIH Bikes sage und schreibe 63 Titel bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen errungen. Für alle älteren Semester (und neugierige jungen): Der Name RIH stammt von Kara Ben Nemsis Pferd RIH, Helden aus Karl May Orient-Abenteuerbüchern.

Heute baut RIH Sport Amsterdam immer noch klassisch gemuffte Stahlrahmenbikes ohne modernen Schnickschnack, natürlich alles auf Maß:

RIH Super Course: Das Rennrad aus Reynolds 853 Rohrsatz.

RIH Randonneur: Der Langstrecken-Tourer mit Canti-Sockeln und allen Ösen, die man für Schutzbleche und Gepäckträger braucht.

RIH Pista: Das Bahnrad aus Reynolds 631 Rohrsatz.

Wer für den Winter (oder als Allround-Sportler fürs ganze Jahr) einen wirklich sportlichen Crosser mit Stahlrahmen sucht – und keinen Allroader – ist auch 2017 beim inzwischen schon legendären Ritchey Swiss Cross Disc immer noch bestens aufgehoben.

Der Stahlrahmen aus dreifach konifiziertem Ritchey Logic Rohrsatz mit schlankem Steuerrohr und integriertem Steuersatz plus die harmonisch wirkende Ritchey Carbongabel verleihen dem Swiss Cross eine äußerst ansehnliche Gestalt. Auf ein 44mm (Tapered) Steuerrohr und PF30 Innenlager wird verzichtet.

38mm Reifenfreiheit reichen auch fürs Grobe. Montiert werden können mechanische oder hydraulische Scheibenbremsen. Und wer es doch gerne klassisch hat: aktuell ist das Swiss Cross (noch) auch in einer Canti-Version zu haben. Ohne Gepäckträger- und Schutzblech-Ösen taugt es allerdings tatsächlich weniger für Altag und Tour.

Kostenpunkt für das Rahmenset: 1.079 Euro. Das Komplettbike mit Shimano Ultegra 2×11 Antrieb und hydraulischen Shimano Disc Brakes gibt es für 2.699 Euro.

Ein Kinderrad nach Maß ist erstmal eine feine Sache, denn man muss sich nicht mit den (häufig) zu großen Rahmen und unpassenden Standard-Komponenten herumschlagen. Allerdings hat so ein Kinderrad eben aber nur eine ziemlich kurze Halbwertszeit, denn das flotte Wachstum der Kleinen macht meist ein ebenso flottes Upgrade des Bikes nötig.

Aber was soll’s: dieses Kinderrad von Talbot Frameworks ist mit seinem Edelstahl-/Stahlrahmen aus Reynolds 921 / T45 / Columbus Max Rohren, dem zierlichen Wishbone-Hinterbau, der funky Lackierung und hochwertigen Komponenten einfach schick.

Und für die Kleinen ist uns doch einfach nichts zu teuer oder?

Nachdem ich erst im Mai über das Facelift des Veloheld.Lane geschrieben habe, gibt es diesen City-/Touren-Allrounder nun auch passenderweise in elektrifizierter Form.

Das Veloheld.E-Lane bietet einen 250W und 50Nm Pendix eDrive mit 300Wh oder 500Wh Akku in Form einer Trinkflasche. Der Nachrüst-E-Antrieb mit in die Kurbel integriertem Motor bietet 3 Unterstützungsstufen. Der schicke Akku lässt sich auf einer ebenso schicken Ladestation angeblich in 3 Sunden komplett aufladen.

Der Preis inkl. Shimano Alfine 11-Gang Nabenschaltung, Gates Riemenantrieb, Supernova E3 Lichtanlage, Tubus Fly Evo Gepäckträger und RAL-Wunschfarbe beträgt 3.499 Euro.

Der Solo Pendix eDrive Nachrüstsatz ist übrigens in der 300Wh Version für 1.490 Euro zu haben. Für die 500Wh Variante werden 1.690 Euro fällig. Zu haben allerdings nur über den Fachhandel und nicht direkt an Endkunden. Alles was man braucht, ist ein herkömmliches BSA-Tretlager mit 68 oder 73mm.