Als werdender Vater hat man auf einmal eine neue Filter-Funktion im Alltag.

Fahrräder und andere Fortbewegungsmittel für Kinder!

Alles wird gescannt, Design geprüft und auf Tauglichkeit eingeschätzt.

Über das Kiddo von Pelago bin ich schon vor einigen Wochen im Netz gestoßen und auf der Eurobike stand es dann in echt vor mir.

Das Kiddo ist optisch ein wenig speziell und man hat beim ersten Hinschauen Gefühl – da fehlt doch was!

Ob man das Unter- oder das Oberrohr vermisst, darf jeder für sich entscheiden, aber für mich macht es das Rad optisch ein wenig leichter und solange der Papa oder die Mama keine Probefahrt macht, sollte das Gefährt aus Stahl ein Kind mit einer Größe von 105cm bis 125cm Körpergröße locker aushalten.

Schön finde ich die Idee, dass es das Rad im Auslieferungszustand ohne jegliche Grafiken gibt, aber ein Aufkleber-Set mitgeliefert wird, mit dem der oder die stolze Radler/in das neue Fahrgerät selbst individualisieren kann.

Farblich kann man zwischen den zwei folgenden Optionen wählen:

Wieviel das 16″-Rad tatsächlich wiegt kann ich grade nicht sagen, werde ich aber zeitnah hier nachtragen.

Bei der Austattung findet man keinen Schnickschnack.

Auf Schaltung wird bewusst verzichtet, das Hinterrad hat eine Rücktritt-Nabe und vorne soll eine V-Brake verzögern, wobei der ganze Antrieb im Kettenkasten verschwindet, damit die Finger und Hosenbeine sicher sind.


Bestellen kann man das Gefährt direkt über deren Onlineshop oder bei jedem Pelago-Händler.

Preis: 295€

 

Ein Fund von der diesjährigen Eurobike: Pashley I Morgan

Eine Koperation zwischen den beiden britischen Urgesteinen Pashley und der Auto-Manufaktur Morgan.

Eine neue Reihe mit zwei Modellen wird es geben, die unmittelbar nach der Messe direkt über Morgan oder ausgewählte Pashley Händler/Outlets zu beziehen sind.

Jedes Rad wird in Pashleys Fabrik in Stratford-upon-Avon aus Reynolds 631 handgefertigt (fillet brazed) und verfügt über eine umfangreiche Liste von hochwertigen Komponenten.
Das Sortiment wurde gemeinsam von den Designteams von Pashley und Morgan entwickelt, wobei einige einzigartige Teile in Morgans Malvern Link Fabrik hergestellt werden. Als Beispiel können hier die schönen „Radmuttern“ genannt werden.

Im Grunde unterscheiden sich die Modelle gar nicht so stark, wenn man von der Farbgebung absieht.

Beim Pashley-Morgan 3, wie die Zahl 3 schon vermuten lässt, verrichtet am Heck eine Dreigang-Sturmey Archer und beim Pashley-Morgan 8 dann folglich.

Beide haben die gleichen sehr ansehlichen kurzen Schutzbleche und im Grunde kann man sagen, dass das Pashley-Morgan 8 die sportlichere Version ist, was durch den umgedrehten Lenker und somit stärkeren Sattelüberhöhung deutlich wird. Auch wird beim 8er Modell, ein vulkanisierter Brooks Cambium C15 und beim 3er ein lederner B17 Sattel verbaut.

Mehr Infos findet man hier: Pashley-Morgan

Preise: Pashley Morgan 8 wird für 1899€ und die etwas günstigere Version Pashley-Morgan 3 soll für 1799€ angeboten.


Ein weiteres Rad, das unmittelbar bei Pashley mit am Stand untergebracht war, ist das folgende Moulton in sogenannter „Union Jack“ Lackierung, also in Anlehnung der britischen Nationalflagge.

Genaueres darüber kann ich leider grade nicht sagen, aber vorzeigbar finde ich es in jedem Fall.

Ich hoffe die Leserschaft nimmt mir/uns die eher sporadischen Posts gerade nicht übel, aber ich habe auf jeden Fall noch ordentlich Material von der Eurobike auf der Platte und versuche dieses im Laufe der Woche ohne viel Text zu veröffentlichen.

Dafür gibt es heute einen Kurzfilm mit teilweise abstraktem Inhalt aus dem Jahre 2016, der unglaubliche zehn Mal auf diversen Film-Festivals ausgezeichnet wurde.

Velodrool könnte man frei als „Fahrradsabbern“ übersetzen und das passt wohl auch, geht es doch um Sucht und Zigaretten, aber soll vielleicht auch ein Wortspiel auf das Velodrom sein, in dem die Handlung stattfindet.

Wem der folgende Film ein wenig zu abstrakt ist, kann gerne hier ein wenig mehr darüber lesen.

Velodrool from Sander Joon on Vimeo.

 

Sven, ein treuer Leser, hat mich auf das folgende Video aufmerksam gemacht, nachdem er das letzte Movie Monday Video gesehen hat, und das wollte ich euch nicht vorenthalten.

Da war auf jeden Fall noch ein wenig mehr „Crossing“ angesagt, wenn es durch Bachläufe und unbefestigte Wiesen ging.

Ansonsten will ich mich noch ein wenig für die dünne Decke der neuen Informationen in den letzten Tagen entschuldigen.

Ich werde in den nächsten drei Wochen Papa, d.h. ich verbringe möglichst viel Zeit in der Werkstatt und dann ist ab kommendem Sonntag noch die Eurobike, wo ich auch zwei Exponate ausstellen darf.

Über und direkt von der Messe werde ich aber möglichst umfangreich berichten, sodass es spätestens nächste Woche ordentlich frisches Material gibt.

Jetzt wünsche ich einen guten Start in die Woche und einen guten Wirkungsgrad!

 

Nach meinem Kenntnissstand gibt es besagtes Rennen leider nicht mehr, aber die Idee, die Ausführung und die Varianz an Teilnehmer gefällt noch immer. Man könnte es auch mit einem Film-Zitat eines „Klassikers“ sagen: Endlich normale Leude!

Der Stahl-Anteil dürfte sehr hoch gewesen sein, genauso wie die Ernsthaftigkeit der Veranstaltung, aber seht selbst!